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Vom Lieben, Leiden und Unglücklichsein

Erzählungen

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Einführung in das Werk eines Autors von Weltliteratur: Natürlich darf sie nicht fehlen: "Die Verwandlung" mit dem berühmten Anfang "Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken (...). Seine vielen (...) dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen." "Was ist mir mir geschehn?" dachte er. Ein abgründiger Bericht über Ausgegrenztsein, Einsamkeit. "Das Urteil" erzählt von Abhängigkeit und Angst, vom übermächtigen Vater. Im "Hungerkünstler" wird wieder der Aussenseiter thematisiert, der von der Umwelt Ausgeschlossene, der Verlorene. "Damals beschäftigte sich die ganze Stadt mit dem Hungerkünstler, "(...) es gab Abonnenten, welche tagelang vor dem kleinen Gitterkäfig sassen; (...) der Käfig wurde ins Freie getragen (...) und nun waren es besonders die Kinder, denen der Hungerkünstler gezeigt wurde ... ". Eine grauenhafte Vorstellung, denn der Hungerkünstler hungert sich seinem Tod entgegen. Jugendlichen ist diese Lektüre durchaus zuzumuten. Die Isolation kommt in allen Erzählungen vor. In "Erstes Leid" geht es um einen Trapezkünstler, der ständig, Tag und Nacht, oben auf dem Trapez lebt. Die Reisen von Ort zu Ort sind ihm lästig. Er schläft oben, im Gepäcknetz. So flieht er vor der Wirklichkeit. Ab 16 Jahren, *****, Heinz Szadrowsky.

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Vom Lieben, Leiden und Unglücklichsein, Franz Kafka

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Vom Lieben, Leiden und Unglücklichsein
Podtytuł
Erzählungen
Język
niemiecki
Wydawca
S. Fischer
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
237
ISBN10
3596852854
ISBN13
9783596852857
Seria
Kategorie
Ocena
3,25 z 5
Opis
Einführung in das Werk eines Autors von Weltliteratur: Natürlich darf sie nicht fehlen: "Die Verwandlung" mit dem berühmten Anfang "Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken (...). Seine vielen (...) dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen." "Was ist mir mir geschehn?" dachte er. Ein abgründiger Bericht über Ausgegrenztsein, Einsamkeit. "Das Urteil" erzählt von Abhängigkeit und Angst, vom übermächtigen Vater. Im "Hungerkünstler" wird wieder der Aussenseiter thematisiert, der von der Umwelt Ausgeschlossene, der Verlorene. "Damals beschäftigte sich die ganze Stadt mit dem Hungerkünstler, "(...) es gab Abonnenten, welche tagelang vor dem kleinen Gitterkäfig sassen; (...) der Käfig wurde ins Freie getragen (...) und nun waren es besonders die Kinder, denen der Hungerkünstler gezeigt wurde ... ". Eine grauenhafte Vorstellung, denn der Hungerkünstler hungert sich seinem Tod entgegen. Jugendlichen ist diese Lektüre durchaus zuzumuten. Die Isolation kommt in allen Erzählungen vor. In "Erstes Leid" geht es um einen Trapezkünstler, der ständig, Tag und Nacht, oben auf dem Trapez lebt. Die Reisen von Ort zu Ort sind ihm lästig. Er schläft oben, im Gepäcknetz. So flieht er vor der Wirklichkeit. Ab 16 Jahren, *****, Heinz Szadrowsky.