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Psychonephrologie

Psychische Probleme bei Niereninsuffizienz

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  • 628 stron
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Dieses Buch informiert umfassend über physiologische, psycho­ logische, soziale, technische und organisatorische Fragen, die im Zusammenhang mit der Dialyse auftreten. Es unterrichtet dar­ über hinaus über die komplexen Probleme, welche eine chroni­ sche Krankheit, die für den Kranken eine ständige, nur durch unausgesetzte medizinische Betreuung und Überwachung ab­ wendbare Todesdrohung bedeutet, für die Interaktion zwischen Kranken, Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen aufwirft. Da­ mit wird das Buch zum Dokument für eine bemerkenswerte Etappe in der Entwicklung der modernen Medizin, die zwei für sie vitale Probleme lösen muß: Die Einführung des Kranken als Subjekt in die Heilkunde, die Viktor von Weizsäcker forderte, und die Integration der sich ständig vermehrenden Spezialdiszi­ plinen zu einem einheitlichen System. Zu dem ersten Problem dokumentiert das Buch die schein­ bar paradoxe Tatsache, daß die Einführung des Kranken als Subjekt, die der Psychologie bisher trotz aller Anstrengungen nicht gelungen ist, von der Perfektion der Technik - gegen deren eigentliche Intention - erzwungen wird. Der Grund dafür ist die Erfahrung, daß die Subjektivität des Kranken zu einem Hinder­ nis für den technischen Fortschritt in der Medizin wird, das durch weitere Perfektionierung der Technik nicht überwunden werden kann.

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Psychonephrologie, F. Balck, U. Koch, H. Speidel

Język
Rok wydania
1984
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Psychonephrologie
Podtytuł
Psychische Probleme bei Niereninsuffizienz
Język
niemiecki
Rok wydania
1984
Oprawa
twarda
Liczba stron
628
ISBN10
3540133127
ISBN13
9783540133124
Seria
Opis
Dieses Buch informiert umfassend über physiologische, psycho­ logische, soziale, technische und organisatorische Fragen, die im Zusammenhang mit der Dialyse auftreten. Es unterrichtet dar­ über hinaus über die komplexen Probleme, welche eine chroni­ sche Krankheit, die für den Kranken eine ständige, nur durch unausgesetzte medizinische Betreuung und Überwachung ab­ wendbare Todesdrohung bedeutet, für die Interaktion zwischen Kranken, Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen aufwirft. Da­ mit wird das Buch zum Dokument für eine bemerkenswerte Etappe in der Entwicklung der modernen Medizin, die zwei für sie vitale Probleme lösen muß: Die Einführung des Kranken als Subjekt in die Heilkunde, die Viktor von Weizsäcker forderte, und die Integration der sich ständig vermehrenden Spezialdiszi­ plinen zu einem einheitlichen System. Zu dem ersten Problem dokumentiert das Buch die schein­ bar paradoxe Tatsache, daß die Einführung des Kranken als Subjekt, die der Psychologie bisher trotz aller Anstrengungen nicht gelungen ist, von der Perfektion der Technik - gegen deren eigentliche Intention - erzwungen wird. Der Grund dafür ist die Erfahrung, daß die Subjektivität des Kranken zu einem Hinder­ nis für den technischen Fortschritt in der Medizin wird, das durch weitere Perfektionierung der Technik nicht überwunden werden kann.