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Problemata - 112: Zur Psychologie und Psychopathologie des Säuglings - Neue Ergebnisse in der psychoanalytischen Reflexion

3. Symposion der Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychotherapie der Technischen Universität München

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Forscher verschiedener Richtungen haben auf dem von Freud und der Psychoanalyse erschlossenen Gebiet der frühen Kindheit neue und faszinierende Entdeckungen gemacht, die unser Wissen über die psychische Entwicklung erweitern und bisherige Positionen in Frage stellen. Eine grundlegende Erkenntnis ist die Entdeckung des aktiven Säuglings. Im Gegensatz zur alten Vorstellung des Säuglings als passives Wesen, dessen Aktivitäten nach der Geburt reflexartiger Natur sind, beschreibt die neuere Forschung einen Säugling, der bereits mit der Geburt zu primitiven Wahrnehmungen, einfachen Denkprozessen und rudimentärer Intentionalität fähig ist. Dadurch kann der Säugling Absichten verfolgen und einen Grad von Unabhängigkeit erlangen. Er tritt von Anfang an aktiv in Interaktion mit seiner Umwelt, um diese zu erkunden und zu beeinflussen.

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Problemata - 112: Zur Psychologie und Psychopathologie des Säuglings - Neue Ergebnisse in der psychoanalytischen Reflexion, Jochen Stork

Język
Rok wydania
1986
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Problemata - 112: Zur Psychologie und Psychopathologie des Säuglings - Neue Ergebnisse in der psychoanalytischen Reflexion
Podtytuł
3. Symposion der Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychotherapie der Technischen Universität München
Język
niemiecki
Rok wydania
1986
Oprawa
miękka
Liczba stron
211
ISBN10
377281185X
ISBN13
9783772811852
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Forscher verschiedener Richtungen haben auf dem von Freud und der Psychoanalyse erschlossenen Gebiet der frühen Kindheit neue und faszinierende Entdeckungen gemacht, die unser Wissen über die psychische Entwicklung erweitern und bisherige Positionen in Frage stellen. Eine grundlegende Erkenntnis ist die Entdeckung des aktiven Säuglings. Im Gegensatz zur alten Vorstellung des Säuglings als passives Wesen, dessen Aktivitäten nach der Geburt reflexartiger Natur sind, beschreibt die neuere Forschung einen Säugling, der bereits mit der Geburt zu primitiven Wahrnehmungen, einfachen Denkprozessen und rudimentärer Intentionalität fähig ist. Dadurch kann der Säugling Absichten verfolgen und einen Grad von Unabhängigkeit erlangen. Er tritt von Anfang an aktiv in Interaktion mit seiner Umwelt, um diese zu erkunden und zu beeinflussen.