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Alter – Schicksal oder Gnade?

Theologische Überlegungen zum demographischen Wandel und zum Alter(n)

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  • 157 stron
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Gesellschaften stehen heute vor der Herausforderung des demografischen Wandels, insbesondere der Überalterung, die ein Umdenken über das Alter erfordert. Alterszugehörigkeit zum Leben wird oft verdrängt, und das Alter wird als defizitäres Minderleben betrachtet. Diese Sichtweise führt dazu, dass der Reichtum dieser Lebensphase verspielt wird und Alter als „uneigentliches Leben“ abgewertet wird. Der Gegensatz zwischen Leben und Alter wird durch die gesellschaftliche Ausgrenzung älterer Menschen aus dem Berufsleben verstärkt, während sie nach den Maßstäben der Arbeits- und Leistungsgesellschaft beurteilt werden. Alte Menschen gelten als nicht mehr produktiv, als die „Generation-Nicht-Mehr“. Gerontologen sehen Produktivität als Lösung für die finanziellen Herausforderungen und den Verlust individueller Kräfte im Alter. Dennoch sollte die Tyrannei von Erfolg und Leistung nicht dominieren. Die christliche Tradition bietet ein Lebensverständnis, das Lebensspielräume jenseits des Berufslebens eröffnet. Leben ist nicht nur Leistung, sondern auch ein Geschenk, das sich als bedingungslos erweisen kann. Eine altersintegrierte Gesellschaft könnte das Leben im Kontext der Barmherzigkeit verstehen, die Raum und Zeit vor aller Leistung gewährt. Gottes Geschichte trägt menschliches Leben in allen Phasen, vom ersten bis zum letzten Atemzug.

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Alter – Schicksal oder Gnade?, Gunda Schneider Flume

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Alter – Schicksal oder Gnade?
Podtytuł
Theologische Überlegungen zum demographischen Wandel und zum Alter(n)
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
157
ISBN10
3525624042
ISBN13
9783525624043
Seria
Opis
Gesellschaften stehen heute vor der Herausforderung des demografischen Wandels, insbesondere der Überalterung, die ein Umdenken über das Alter erfordert. Alterszugehörigkeit zum Leben wird oft verdrängt, und das Alter wird als defizitäres Minderleben betrachtet. Diese Sichtweise führt dazu, dass der Reichtum dieser Lebensphase verspielt wird und Alter als „uneigentliches Leben“ abgewertet wird. Der Gegensatz zwischen Leben und Alter wird durch die gesellschaftliche Ausgrenzung älterer Menschen aus dem Berufsleben verstärkt, während sie nach den Maßstäben der Arbeits- und Leistungsgesellschaft beurteilt werden. Alte Menschen gelten als nicht mehr produktiv, als die „Generation-Nicht-Mehr“. Gerontologen sehen Produktivität als Lösung für die finanziellen Herausforderungen und den Verlust individueller Kräfte im Alter. Dennoch sollte die Tyrannei von Erfolg und Leistung nicht dominieren. Die christliche Tradition bietet ein Lebensverständnis, das Lebensspielräume jenseits des Berufslebens eröffnet. Leben ist nicht nur Leistung, sondern auch ein Geschenk, das sich als bedingungslos erweisen kann. Eine altersintegrierte Gesellschaft könnte das Leben im Kontext der Barmherzigkeit verstehen, die Raum und Zeit vor aller Leistung gewährt. Gottes Geschichte trägt menschliches Leben in allen Phasen, vom ersten bis zum letzten Atemzug.