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Versklavt und fast vergessen

Zwangsarbeit im Berliner Bezirk Lichtenberg 1939-1945

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  • 268 stron
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Die Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte war ein zentrales Merkmal der nationalsozialistischen Herrschaft. Hunderttausende Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder wurden oft aus ihrer Heimat verschleppt und mussten in Deutschland Sklavenarbeit leisten. Dies entsprach der menschenverachtenden Ideologie eines verbrecherischen Regimes, das die Weltherrschaft anstrebte. Der Band beleuchtet die weitgehend vergessene Geschichte der Zwangsarbeit und der Schicksale der Betroffenen in Berlin, insbesondere im Bezirk Lichtenberg. Er entstand aus mehrjähriger Forschungs- und Recherchearbeit für eine Ausstellung im Heimatmuseum Lichtenberg, die am 14. November 2000 eröffnet wurde. Ein zentrales Thema ist das von der Gestapo betriebene Arbeitserziehungslager Wuhlheide, das einzige seiner Art in der damaligen Reichshauptstadt. Neben Zeitzeugenberichten über die Zwangsarbeit in Lichtenberger Rüstungsbetrieben werden Forschungsbeiträge über das Lager, die Entwicklung des Zwangsarbeitereinsatzes von 1939 bis 1945 und das terroristische Konzept der Nationalsozialisten behandelt. Ein besonderer Abschnitt widmet sich der Zwangsarbeit in ausgewählten Lichtenberger Betrieben wie Knorr-Bremse, IG Farben Aceta und Siemens-Plania. Abgerundet wird der Band durch eine Topographie der Zwangsarbeiterlager im Bezirk Lichtenberg, einschließlich der Reichsbahn-Arbeitslager.

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Versklavt und fast vergessen, Christine Steer

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Versklavt und fast vergessen
Podtytuł
Zwangsarbeit im Berliner Bezirk Lichtenberg 1939-1945
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
268
ISBN10
3896262610
ISBN13
9783896262615
Seria
Opis
Die Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte war ein zentrales Merkmal der nationalsozialistischen Herrschaft. Hunderttausende Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder wurden oft aus ihrer Heimat verschleppt und mussten in Deutschland Sklavenarbeit leisten. Dies entsprach der menschenverachtenden Ideologie eines verbrecherischen Regimes, das die Weltherrschaft anstrebte. Der Band beleuchtet die weitgehend vergessene Geschichte der Zwangsarbeit und der Schicksale der Betroffenen in Berlin, insbesondere im Bezirk Lichtenberg. Er entstand aus mehrjähriger Forschungs- und Recherchearbeit für eine Ausstellung im Heimatmuseum Lichtenberg, die am 14. November 2000 eröffnet wurde. Ein zentrales Thema ist das von der Gestapo betriebene Arbeitserziehungslager Wuhlheide, das einzige seiner Art in der damaligen Reichshauptstadt. Neben Zeitzeugenberichten über die Zwangsarbeit in Lichtenberger Rüstungsbetrieben werden Forschungsbeiträge über das Lager, die Entwicklung des Zwangsarbeitereinsatzes von 1939 bis 1945 und das terroristische Konzept der Nationalsozialisten behandelt. Ein besonderer Abschnitt widmet sich der Zwangsarbeit in ausgewählten Lichtenberger Betrieben wie Knorr-Bremse, IG Farben Aceta und Siemens-Plania. Abgerundet wird der Band durch eine Topographie der Zwangsarbeiterlager im Bezirk Lichtenberg, einschließlich der Reichsbahn-Arbeitslager.