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Nicht versöhnt oder es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht

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„Nicht versöhnt“ war vielleicht das umstrittenste Werk des „Jungen deutschen Films“: Drei Jahre nach dem „Oberhausener Manifest“ („Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen.“) in einer Sondervorführung der Berliner Filmfestspiele 1965 uraufgeführt, entzweite er im Folgenden die Kritik, die von Äußerungen wie „Der schlechteste Film seit 1895“ bis zu „Der einzige revolutionäre Film im Nachkriegsdeutschland“ reichte. Heinrich Böll, dessen Roman „Billard um halbzehn“ die Handlung und die Dialoge des Films entnommen waren, reagierte unentschlossen, sein Verleger forderte gar die Vernichtung des Films. Doch nicht diese „chronique scandaleuse“ wird hier nachgezeichnet, sondern es soll vielmehr in Kommentaren und Kritiken dargestellt werden, mit welchen filmischen Mitteln man in diesem Film neue Wege beschreiten wollte. „1965 sah ich Jean-Marie Straubs NICHT VERSÖHNT, 1966 Alexander Kluges ABSCHIED VON GESTERN, die frühen, in gewisser Weise schon endgültigen, kaum mehr übertroffenen Formulierungen des jungen deutschen Films.“ (Wilhelm Roth im Katalog „Abschied vom Gestern“, Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/M. 1991) Zum ersten Mal liegen nun das originale Drehbuch und der Drehplan vor, ergänzt um die Originalfassung des Films, die erstmalig auf DVD erscheint.

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Nicht versöhnt oder es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht, Danie le Huillet, Jean-Marie Straub

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nicht versöhnt oder es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht
Język
niemiecki
Wydawca
VDG
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
133
ISBN10
3897395975
ISBN13
9783897395978
Seria
Opis
„Nicht versöhnt“ war vielleicht das umstrittenste Werk des „Jungen deutschen Films“: Drei Jahre nach dem „Oberhausener Manifest“ („Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen.“) in einer Sondervorführung der Berliner Filmfestspiele 1965 uraufgeführt, entzweite er im Folgenden die Kritik, die von Äußerungen wie „Der schlechteste Film seit 1895“ bis zu „Der einzige revolutionäre Film im Nachkriegsdeutschland“ reichte. Heinrich Böll, dessen Roman „Billard um halbzehn“ die Handlung und die Dialoge des Films entnommen waren, reagierte unentschlossen, sein Verleger forderte gar die Vernichtung des Films. Doch nicht diese „chronique scandaleuse“ wird hier nachgezeichnet, sondern es soll vielmehr in Kommentaren und Kritiken dargestellt werden, mit welchen filmischen Mitteln man in diesem Film neue Wege beschreiten wollte. „1965 sah ich Jean-Marie Straubs NICHT VERSÖHNT, 1966 Alexander Kluges ABSCHIED VON GESTERN, die frühen, in gewisser Weise schon endgültigen, kaum mehr übertroffenen Formulierungen des jungen deutschen Films.“ (Wilhelm Roth im Katalog „Abschied vom Gestern“, Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/M. 1991) Zum ersten Mal liegen nun das originale Drehbuch und der Drehplan vor, ergänzt um die Originalfassung des Films, die erstmalig auf DVD erscheint.