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Marmor, Stein und Computer

Beiträge zur Industriesoziologie des Bausektors

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  • 222 strony
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Dieser Band beleuchtet einen bisher blinden Flecken auf der Landkarte industriesoziologischer Forschung: die Entwicklung von Arbeit und Technik, von Organisation und Qualifikation in der Bauwirtschaft. Korrigiert wird dabei das Bild von der „Nachzüglerbranche“, die nur verspätet durchläuft, was die Industriesoziologie anhand anderer Branchen längst aufgezeigt hatte. Vielmehr weist dieser vermeintlich rückständige Sektor einige höchst „moderne“ Entwicklungen auf: Trotz fehlender Automation auf der Baustelle eine scharfe Rationalisierung durch die Forcierung zwischenbetrieblicher Arbeitsteilung und durch den Weg zum „schlanken“ Unternehmen; das Rationalisierungsdilemma von Gewährleistungsarbeit, die Gleichzeitigkeit von Attraktivitätssteigerung der Arbeit und Belastung und ambivalente Bewertungen durch die Beschäftigten; gleichzeitige Bewältigung des Transformationsproblems durch verschiedene Strategien von Arbeitskräfteeinsatz und Kontrolle; Externalisierung von Risiken durch Rückgriff auf ausländische Arbeitskräftepotentiale statt der Heranbildung eines eigenen Facharbeiternachwuchses. Damit stellt sich die Frage, ob am Paradigma einer allgemeinen industriellen Entwicklung festgehalten werden kann, oder ob nicht zum Begriff industrieller Entwicklung auch die Gleichzeitigkeit des Vielfältigen und Widersprüchlichen hinzugedacht werden muß.

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Marmor, Stein und Computer, Gerd Syben

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Marmor, Stein und Computer
Podtytuł
Beiträge zur Industriesoziologie des Bausektors
Język
niemiecki
Autorzy
Gerd Syben
Rok wydania
1992
Oprawa
miękka
Liczba stron
222
ISBN10
3894043393
ISBN13
9783894043391
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Dieser Band beleuchtet einen bisher blinden Flecken auf der Landkarte industriesoziologischer Forschung: die Entwicklung von Arbeit und Technik, von Organisation und Qualifikation in der Bauwirtschaft. Korrigiert wird dabei das Bild von der „Nachzüglerbranche“, die nur verspätet durchläuft, was die Industriesoziologie anhand anderer Branchen längst aufgezeigt hatte. Vielmehr weist dieser vermeintlich rückständige Sektor einige höchst „moderne“ Entwicklungen auf: Trotz fehlender Automation auf der Baustelle eine scharfe Rationalisierung durch die Forcierung zwischenbetrieblicher Arbeitsteilung und durch den Weg zum „schlanken“ Unternehmen; das Rationalisierungsdilemma von Gewährleistungsarbeit, die Gleichzeitigkeit von Attraktivitätssteigerung der Arbeit und Belastung und ambivalente Bewertungen durch die Beschäftigten; gleichzeitige Bewältigung des Transformationsproblems durch verschiedene Strategien von Arbeitskräfteeinsatz und Kontrolle; Externalisierung von Risiken durch Rückgriff auf ausländische Arbeitskräftepotentiale statt der Heranbildung eines eigenen Facharbeiternachwuchses. Damit stellt sich die Frage, ob am Paradigma einer allgemeinen industriellen Entwicklung festgehalten werden kann, oder ob nicht zum Begriff industrieller Entwicklung auch die Gleichzeitigkeit des Vielfältigen und Widersprüchlichen hinzugedacht werden muß.