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Lyrische Intoxikation

Eine kleine Wirkungsgeschichte ausgewählter Borchardt-Gedichte

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  • 172 strony
  • 7 godzin czytania

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Dieser Essay erzählt von einer morbiden Verzauberung durch Gedichte von Rudolf Borchardt (1877–1945), eingebettet in die Rahmenhandlung einer elektronischen Korrespondenz und unterfüttert mit quellenkritischen Befunden der Sekundärliteratur. Er ist damit eine schwer zu definierende Mischung aus Bekenntnisliteratur, Lyrik-Anthologie, Zeitgeschichte und Literaturwissenschaft und entfaltet so ein facettenreiches Kaleidoskop unterschiedlichster Aspekte einer Lyrik-Rezeption bis in die Träume hinein. Damit ist er zugleich ein performatives Echo jener paradoxen Gleichzeitigkeit von Gegensätzen, wie sie in Borchardts Werk aufscheint: Der Text ist sowohl dokumentarisch als auch fiktiv, sowohl wissenschaftlich als auch belle­tristisch, sowohl objektiv als auch parteilich. Ihn zu verfassen, glich nicht nur einer diffizilen Verflechtung von Dichtung und Wahrheit, es war auch ein wackliger Balanceakt auf dem schmalen Grat zwischen dem legitimen Wunsch, eine schmerzhafte Lebenserfahrung literarisch zu verarbeiten, und dem Erfordernis, eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten zu vermeiden. Um allen Seiten gerecht zu werden, wurden die Eigennamen und E-Mail-Adressen der Beteiligten pseudonymisiert. Zeit- und Ortsangaben sind insofern unbedeutend, als sich die Geschichte zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort abgespielt haben könnte.

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Lyrische Intoxikation, Lilith Ha

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Lyrische Intoxikation
Podtytuł
Eine kleine Wirkungsgeschichte ausgewählter Borchardt-Gedichte
Język
niemiecki
Autorzy
Lilith Ha
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
172
ISBN13
9783826094972
Seria
Opis
Dieser Essay erzählt von einer morbiden Verzauberung durch Gedichte von Rudolf Borchardt (1877–1945), eingebettet in die Rahmenhandlung einer elektronischen Korrespondenz und unterfüttert mit quellenkritischen Befunden der Sekundärliteratur. Er ist damit eine schwer zu definierende Mischung aus Bekenntnisliteratur, Lyrik-Anthologie, Zeitgeschichte und Literaturwissenschaft und entfaltet so ein facettenreiches Kaleidoskop unterschiedlichster Aspekte einer Lyrik-Rezeption bis in die Träume hinein. Damit ist er zugleich ein performatives Echo jener paradoxen Gleichzeitigkeit von Gegensätzen, wie sie in Borchardts Werk aufscheint: Der Text ist sowohl dokumentarisch als auch fiktiv, sowohl wissenschaftlich als auch belle­tristisch, sowohl objektiv als auch parteilich. Ihn zu verfassen, glich nicht nur einer diffizilen Verflechtung von Dichtung und Wahrheit, es war auch ein wackliger Balanceakt auf dem schmalen Grat zwischen dem legitimen Wunsch, eine schmerzhafte Lebenserfahrung literarisch zu verarbeiten, und dem Erfordernis, eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten zu vermeiden. Um allen Seiten gerecht zu werden, wurden die Eigennamen und E-Mail-Adressen der Beteiligten pseudonymisiert. Zeit- und Ortsangaben sind insofern unbedeutend, als sich die Geschichte zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort abgespielt haben könnte.