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Nebelwelten

Abwege und Selbstbetrug in der Demenz-Szene

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Demenz ist ein viel diskutiertes Thema, das in den Medien und der Forschung ständig präsent ist. Trotz positiver Entwicklungen in den letzten Jahren gibt es gravierende Fehlentwicklungen. Peter Wißmann kritisiert, dass die Diskussion oft vage Ziele verfolgt und Interventionen unüberlegt sind. Es wird viel gemacht, um das Gewissen zu beruhigen, während gute Ideen in Phrasen und Ritualen versanden. Zudem gibt es eine Tendenz, Menschen mit Demenz in isolierte „Wohlfühl-Inseln“ zu drängen, die vom Rest der Gesellschaft abgeschottet sind. Aktivitäten wie Tanzen oder Gärtnern werden oft nur unter dem Aspekt des therapeutischen Nutzens betrachtet, wobei die menschliche Dimension in den Hintergrund rückt. Wißmann, ein erfahrener Insider, fordert einen kritischen Blick auf die „Demenz-Szene“. Er benennt die bestehenden Probleme und bietet Alternativen an, um den Fokus wieder auf die betroffenen Menschen zu richten. Themen wie Demenzdörfer, die Rolle von Ehrenamtlichen und die Notwendigkeit einer echten politischen Reform werden beleuchtet. Wißmann plädiert für eine Veränderung, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern und sie nicht nur als Patienten zu betrachten.

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Nebelwelten, Peter Wißmann

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nebelwelten
Podtytuł
Abwege und Selbstbetrug in der Demenz-Szene
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
150
ISBN10
3863212355
ISBN13
9783863212353
Seria
Opis
Demenz ist ein viel diskutiertes Thema, das in den Medien und der Forschung ständig präsent ist. Trotz positiver Entwicklungen in den letzten Jahren gibt es gravierende Fehlentwicklungen. Peter Wißmann kritisiert, dass die Diskussion oft vage Ziele verfolgt und Interventionen unüberlegt sind. Es wird viel gemacht, um das Gewissen zu beruhigen, während gute Ideen in Phrasen und Ritualen versanden. Zudem gibt es eine Tendenz, Menschen mit Demenz in isolierte „Wohlfühl-Inseln“ zu drängen, die vom Rest der Gesellschaft abgeschottet sind. Aktivitäten wie Tanzen oder Gärtnern werden oft nur unter dem Aspekt des therapeutischen Nutzens betrachtet, wobei die menschliche Dimension in den Hintergrund rückt. Wißmann, ein erfahrener Insider, fordert einen kritischen Blick auf die „Demenz-Szene“. Er benennt die bestehenden Probleme und bietet Alternativen an, um den Fokus wieder auf die betroffenen Menschen zu richten. Themen wie Demenzdörfer, die Rolle von Ehrenamtlichen und die Notwendigkeit einer echten politischen Reform werden beleuchtet. Wißmann plädiert für eine Veränderung, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern und sie nicht nur als Patienten zu betrachten.