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Ordnung der Namen

Die Entstehung der Moderne: Rousseau, Proust, Sartre

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  • 392 strony
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Das Buch von Matthias Waltz gibt der unvermindert heftig geführten Debatte über die Moderne, über ihre Entstehung, ihre Eigenart und ihre Zukunft eine neue Wendung. Die uns so vertraute soziologische Auffassung des Modernisierungsprozesses ist selbst ein Produkt dieses Prozesses und stellt diesen schon in der Wahl der Grundbegriffe (Rationalisierung, funktionale Ausdifferenzierung, Verlust kultureller Traditionen etc.) in einer sehr parteiischen Weise dar. In präzisen Werkanalysen wird gezeigt, daß in der Literatur eine implizite Theorie des Sozialen enthalten ist, die die klassische Begrifflichkeit der Soziologie unterläuft, sich dagegen mit Vorstellungen verbinden läßt, wie sie in der strukturalen Erzähltheorie (Greimas), der Ethnologie (Marcel Mauss, Lévi-Strauss) und der Psychoanalyse (Lacan) entwickelt worden sind. Hier geht es nicht um Funktionieren und um Konflikte, auch nicht um Interessen und deren Legitimierung, sondern um „Spiele“, die Namen und Wünsche erzeugen, z. B. die Spiele der Ehre und der Gewalt, die nicht nur für die vorbürgerliche Welt wichtig sind. Die Frage, wie die „Ordnung der Namen“ sich artikuliert, die die symbolische Struktur der wirklichen Lebenswelt ausmacht, ist das Thema einer zwischen exemplarischen Analysen und theoretischen Skizzen wechselnden Geschichte des Modernisierungsprozesses, die von Homer bis Sartre reicht.

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Ordnung der Namen, Matthias Waltz

Język
Rok wydania
1993
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ordnung der Namen
Podtytuł
Die Entstehung der Moderne: Rousseau, Proust, Sartre
Język
niemiecki
Rok wydania
1993
Oprawa
miękka
Liczba stron
392
ISBN10
3596119200
ISBN13
9783596119202
Seria
Kategorie
Opis
Das Buch von Matthias Waltz gibt der unvermindert heftig geführten Debatte über die Moderne, über ihre Entstehung, ihre Eigenart und ihre Zukunft eine neue Wendung. Die uns so vertraute soziologische Auffassung des Modernisierungsprozesses ist selbst ein Produkt dieses Prozesses und stellt diesen schon in der Wahl der Grundbegriffe (Rationalisierung, funktionale Ausdifferenzierung, Verlust kultureller Traditionen etc.) in einer sehr parteiischen Weise dar. In präzisen Werkanalysen wird gezeigt, daß in der Literatur eine implizite Theorie des Sozialen enthalten ist, die die klassische Begrifflichkeit der Soziologie unterläuft, sich dagegen mit Vorstellungen verbinden läßt, wie sie in der strukturalen Erzähltheorie (Greimas), der Ethnologie (Marcel Mauss, Lévi-Strauss) und der Psychoanalyse (Lacan) entwickelt worden sind. Hier geht es nicht um Funktionieren und um Konflikte, auch nicht um Interessen und deren Legitimierung, sondern um „Spiele“, die Namen und Wünsche erzeugen, z. B. die Spiele der Ehre und der Gewalt, die nicht nur für die vorbürgerliche Welt wichtig sind. Die Frage, wie die „Ordnung der Namen“ sich artikuliert, die die symbolische Struktur der wirklichen Lebenswelt ausmacht, ist das Thema einer zwischen exemplarischen Analysen und theoretischen Skizzen wechselnden Geschichte des Modernisierungsprozesses, die von Homer bis Sartre reicht.