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Gauner, Dirnen, Revolutionäre

Kriminalität im 19. Jahrhundert

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Kriminalität und Strafvollzug wurden im 19. Jahrhundert heiß diskutiert: von Kriminalisten, Reformern, Journalisten. Doch was dachten und erlebten die Betroffenen selbst? Warum gerieten die Straftäter auf die schiefe Bahn? Welche Erfahrungen machten sie in den Strafanstalten? Gelang es ihnen später, sich von ihrer kriminellen Vergangenheit zu lösen, was half ihnen und was hinderte sie? Und wie sah ihr Leben jenseits der Gefängnisse aus? Antworten auf diese Fragen geben zahlreiche Lebensgeschichten, die die Häftlinge zumeist im Gefängnis verfasst haben. Der reformierte Strafvollzug des 19. Jahrhunderts hatte sich die „moralische Besserung“ auf die Fahnen geschrieben und die Häftlinge zum Schreiben aufgefordert. Das Buch stellt kompetent die verschiedenen Reformansätze dar, zeigt aber auch deren Grenzen in der Praxis. Der Leser nimmt teil an den Erfahrungen von Prostituierten und Mördern, von Dieben und Betrügern, Revolutionären und Anarchisten, er erfährt von der ambivalenten Rolle der Polizei bei der Verbrechensbekämpfung und erhält Einblick in die Welt der Bordelle, Spielhöllen und Obdachlosenasyle.

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Gauner, Dirnen, Revolutionäre, Heike Talkenberger

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Gauner, Dirnen, Revolutionäre
Podtytuł
Kriminalität im 19. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
191
ISBN10
3896783572
ISBN13
9783896783578
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Kriminalität und Strafvollzug wurden im 19. Jahrhundert heiß diskutiert: von Kriminalisten, Reformern, Journalisten. Doch was dachten und erlebten die Betroffenen selbst? Warum gerieten die Straftäter auf die schiefe Bahn? Welche Erfahrungen machten sie in den Strafanstalten? Gelang es ihnen später, sich von ihrer kriminellen Vergangenheit zu lösen, was half ihnen und was hinderte sie? Und wie sah ihr Leben jenseits der Gefängnisse aus? Antworten auf diese Fragen geben zahlreiche Lebensgeschichten, die die Häftlinge zumeist im Gefängnis verfasst haben. Der reformierte Strafvollzug des 19. Jahrhunderts hatte sich die „moralische Besserung“ auf die Fahnen geschrieben und die Häftlinge zum Schreiben aufgefordert. Das Buch stellt kompetent die verschiedenen Reformansätze dar, zeigt aber auch deren Grenzen in der Praxis. Der Leser nimmt teil an den Erfahrungen von Prostituierten und Mördern, von Dieben und Betrügern, Revolutionären und Anarchisten, er erfährt von der ambivalenten Rolle der Polizei bei der Verbrechensbekämpfung und erhält Einblick in die Welt der Bordelle, Spielhöllen und Obdachlosenasyle.