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Die Ordnung des Unbekannten

Von der Erfindung der Neuen Welt

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Borchmeyer untersucht in dieser groß angelegten Studie literarische Werke von Kolumbus’ erstem Bordbuch (1492) bis hin zum Werk des Chronisten Guama Poma (bis ca. 1616) und zeigt ihren Rang als literarische Zeugnisse, aber auch ihre Bedeutung für das europäische Denken: Aus philosophischen, kosmographischen aber auch theologischen Gründen hätte Amerika gar nicht existieren dürfen. Eine sprachgeschichtliche Analyse verdeutlicht den Kampf um ein neues Selbstverständnis. Borchmeyer skizziert hierzu eine Poetik der »inventio«. Mehr als eine historische und ethnologische Untersuchung stellt Die Ordnung des Unbekannten eine philologische Reflexion über die Bedeutung der Chroniken, Briefe, Erzählungen und Epen des hispanoamerikanischen Cinquecento dar, die sich nicht auf die traditionellen oder heute gültigen Textkategorien und Wissenschaftsdisziplinen reduzieren lassen.

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Die Ordnung des Unbekannten, Florian Borchmeyer

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Ordnung des Unbekannten
Podtytuł
Von der Erfindung der Neuen Welt
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
637
ISBN10
3882216662
ISBN13
9783882216660
Seria
Opis
Borchmeyer untersucht in dieser groß angelegten Studie literarische Werke von Kolumbus’ erstem Bordbuch (1492) bis hin zum Werk des Chronisten Guama Poma (bis ca. 1616) und zeigt ihren Rang als literarische Zeugnisse, aber auch ihre Bedeutung für das europäische Denken: Aus philosophischen, kosmographischen aber auch theologischen Gründen hätte Amerika gar nicht existieren dürfen. Eine sprachgeschichtliche Analyse verdeutlicht den Kampf um ein neues Selbstverständnis. Borchmeyer skizziert hierzu eine Poetik der »inventio«. Mehr als eine historische und ethnologische Untersuchung stellt Die Ordnung des Unbekannten eine philologische Reflexion über die Bedeutung der Chroniken, Briefe, Erzählungen und Epen des hispanoamerikanischen Cinquecento dar, die sich nicht auf die traditionellen oder heute gültigen Textkategorien und Wissenschaftsdisziplinen reduzieren lassen.