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Billy Budd

Macht und Wahrheit. Eine Interpretation der Erzählung von Herman Melville

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  • 328 stron
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Billy Budd ist kein spannendes Drama, in dem die Guten gegen die Bösen kämpfen und zuletzt siegen, sondern eine Tragödie griechischen Ausmaßes. Was sich in der kleinen Welt eines britischen Kriegsschiffs des Jahres 1797 abspielt, ist ein grundsätzlicher und unlösbarer Konflikt, der das Herz des Protagonisten förmlich zerreißt. Was ist, wenn sich das Verhältnis von Gut und Böse umkehrt, wenn der Gute Böses tut und doch gut bleibt? Und wenn er als Richter tut, was er tun soll, wird er dann böse? Aber was soll er denn tun? In Billy Budd, abgeschlossen 1891, gedruckt erst 1924, reißt Herman Melville ein letztes Mal die Frage nach der Gerechtigkeit auf in einer Welt, die sich unseren Fragen gegenüber taub zu stellen und in der der Einzelne zum Scheitern verurteilt scheint. Den Tod bereits vor Augen sucht er nach Antworten. So spielt dieses Buch genau auf der Grenze zwischen endgültigem Scheitern und unsäglicher Hoffnung. Der Autor legt hier eine neue Interpretation des amerikanischen Klassikers vor, der es weniger auf eine philologisch exakte Antwort auf die gestellten Fragen ankommt als auf ein existentielles Über- und Weiterdenken. So geht es hier nicht um eine spannende Frage, sondern um Wahrheit und Gerechtigkeit, also um die ernstgemeinte Suche nach Gott, der als einzige Macht imstande sein könnte, die aufgeworfenen Fragen nicht zu beantworten, sondern die Unruhe unseres Herzens zu stillen.

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Billy Budd, Felix Hornstein

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Billy Budd
Podtytuł
Macht und Wahrheit. Eine Interpretation der Erzählung von Herman Melville
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
twarda
Liczba stron
328
ISBN13
9783943897920
Seria
Opis
Billy Budd ist kein spannendes Drama, in dem die Guten gegen die Bösen kämpfen und zuletzt siegen, sondern eine Tragödie griechischen Ausmaßes. Was sich in der kleinen Welt eines britischen Kriegsschiffs des Jahres 1797 abspielt, ist ein grundsätzlicher und unlösbarer Konflikt, der das Herz des Protagonisten förmlich zerreißt. Was ist, wenn sich das Verhältnis von Gut und Böse umkehrt, wenn der Gute Böses tut und doch gut bleibt? Und wenn er als Richter tut, was er tun soll, wird er dann böse? Aber was soll er denn tun? In Billy Budd, abgeschlossen 1891, gedruckt erst 1924, reißt Herman Melville ein letztes Mal die Frage nach der Gerechtigkeit auf in einer Welt, die sich unseren Fragen gegenüber taub zu stellen und in der der Einzelne zum Scheitern verurteilt scheint. Den Tod bereits vor Augen sucht er nach Antworten. So spielt dieses Buch genau auf der Grenze zwischen endgültigem Scheitern und unsäglicher Hoffnung. Der Autor legt hier eine neue Interpretation des amerikanischen Klassikers vor, der es weniger auf eine philologisch exakte Antwort auf die gestellten Fragen ankommt als auf ein existentielles Über- und Weiterdenken. So geht es hier nicht um eine spannende Frage, sondern um Wahrheit und Gerechtigkeit, also um die ernstgemeinte Suche nach Gott, der als einzige Macht imstande sein könnte, die aufgeworfenen Fragen nicht zu beantworten, sondern die Unruhe unseres Herzens zu stillen.