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Margarete

Erinnerungen an das Leben einer Jüdin in schwierigen Zeiten

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Matthias Brandis erzählt das Leben seiner Mutter Margarete (1911–1990), die, in eine bürgerliche Familie hineingeboren, eine behütete und unbeschwerte Kindheit erlebte. Nach der Hochzeit mit ihrem 19 Jahre älteren Ehemann wuchsen jedoch spätestens ab 1933 ihre Sorgen, wie für alle Jüdinnen und Juden in der nationalsozialistischen Diktatur. Die meisten Verwandten, allein 19 Cousinen und Vettern, flohen aus Deutschland in verschiedene Länder. Ihre Eltern, ein Onkel und zwei Tanten konnten sich zunächst nicht vorstellen, dass auch sie ernsthaft bedroht seien. 1942 und 1943 wurden sie ins KZ Theresienstadt deportiert. Ihre Mutter hat diese Lagerzeit als Einzige überlebt. Margarete musste die Familie mit vier Kindern, die zwischen 1930 und 1939 geboren wurden, durchbringen. Drei Ausbombungen, der Verlust der Arztpraxis ihres Mannes und die Unterbringung ihrer Kinder in einem Heim außerhalb Hamburgs verlangten ihr einen starken Durchhaltewillen ab. Die Sorge um die Kinder und die Familie sowie das Schuldgefühl, dass sie ihre Eltern nicht retten konnte, blieben zeit ihres Lebens eine psychische Belastung.

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Margarete, Matthias Brandis

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Margarete
Podtytuł
Erinnerungen an das Leben einer Jüdin in schwierigen Zeiten
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
88
ISBN13
9783955657536
Seria
Opis
Matthias Brandis erzählt das Leben seiner Mutter Margarete (1911–1990), die, in eine bürgerliche Familie hineingeboren, eine behütete und unbeschwerte Kindheit erlebte. Nach der Hochzeit mit ihrem 19 Jahre älteren Ehemann wuchsen jedoch spätestens ab 1933 ihre Sorgen, wie für alle Jüdinnen und Juden in der nationalsozialistischen Diktatur. Die meisten Verwandten, allein 19 Cousinen und Vettern, flohen aus Deutschland in verschiedene Länder. Ihre Eltern, ein Onkel und zwei Tanten konnten sich zunächst nicht vorstellen, dass auch sie ernsthaft bedroht seien. 1942 und 1943 wurden sie ins KZ Theresienstadt deportiert. Ihre Mutter hat diese Lagerzeit als Einzige überlebt. Margarete musste die Familie mit vier Kindern, die zwischen 1930 und 1939 geboren wurden, durchbringen. Drei Ausbombungen, der Verlust der Arztpraxis ihres Mannes und die Unterbringung ihrer Kinder in einem Heim außerhalb Hamburgs verlangten ihr einen starken Durchhaltewillen ab. Die Sorge um die Kinder und die Familie sowie das Schuldgefühl, dass sie ihre Eltern nicht retten konnte, blieben zeit ihres Lebens eine psychische Belastung.