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Ketty Guttmann oder: Eine Todfeindin der Autoritäten

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  • 198 stron
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Hamburg nach dem Ersten Weltkrieg: Die Not ist groß, die alte Ordnung zusammengebrochen, und die Hoffnung auf revolutionäre Veränderungen ist stark. Ketty Guttmann (1883–1967) agitiert enthusiastisch für den Kommunismus und die Weltrevolution. Lange Zeit vergessen, wird sie durch zwei aktuelle Veröffentlichungen neu entdeckt. In einem Kriminalroman schließt sich die 19-jährige Klara Schindler den Kommunisten an und lernt Guttmann kennen. Theodora Becker erinnert an Guttmann als Herausgeberin der 1920 gegründeten Zeitschrift Der Pranger, die sie über Hamburg hinaus bekannt machte. Guttmann war der Arbeiterbewegung zu feministisch und der bürgerlichen Frauenbewegung zu radikal. Sie erlebte die Entstehung einer neuen Funktionärsklasse, deren Strategien im Widerspruch zu den sozialen Bewegungen und ihrem Gerechtigkeitsgefühl standen. 1924 wandte sie sich unter dem Motto »Los von Moskau« von der KPD ab und schloss sich rätekommunistisch-anarchistischen Gruppen an, was sie zur Unperson in der offiziellen Arbeiterbewegung machte. Der Band beleuchtet Guttmanns Lebensstationen, ihren Kampf gegen bürgerliche Sexualmoral und für die Rechte von Prostituierten sowie ihre scharfe Kritik am Parteikommunismus der Zwischenkriegszeit. Dies ist der Beginn einer Spurensuche, die auch Irritierendes aufklären kann.

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Ketty Guttmann oder: Eine Todfeindin der Autoritäten, Raimund Dehmlow, Thomas Iffert

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ketty Guttmann oder: Eine Todfeindin der Autoritäten
Język
niemiecki
Wydawca
Dietz
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
198
ISBN10
3320024302
ISBN13
9783320024307
Seria
Opis
Hamburg nach dem Ersten Weltkrieg: Die Not ist groß, die alte Ordnung zusammengebrochen, und die Hoffnung auf revolutionäre Veränderungen ist stark. Ketty Guttmann (1883–1967) agitiert enthusiastisch für den Kommunismus und die Weltrevolution. Lange Zeit vergessen, wird sie durch zwei aktuelle Veröffentlichungen neu entdeckt. In einem Kriminalroman schließt sich die 19-jährige Klara Schindler den Kommunisten an und lernt Guttmann kennen. Theodora Becker erinnert an Guttmann als Herausgeberin der 1920 gegründeten Zeitschrift Der Pranger, die sie über Hamburg hinaus bekannt machte. Guttmann war der Arbeiterbewegung zu feministisch und der bürgerlichen Frauenbewegung zu radikal. Sie erlebte die Entstehung einer neuen Funktionärsklasse, deren Strategien im Widerspruch zu den sozialen Bewegungen und ihrem Gerechtigkeitsgefühl standen. 1924 wandte sie sich unter dem Motto »Los von Moskau« von der KPD ab und schloss sich rätekommunistisch-anarchistischen Gruppen an, was sie zur Unperson in der offiziellen Arbeiterbewegung machte. Der Band beleuchtet Guttmanns Lebensstationen, ihren Kampf gegen bürgerliche Sexualmoral und für die Rechte von Prostituierten sowie ihre scharfe Kritik am Parteikommunismus der Zwischenkriegszeit. Dies ist der Beginn einer Spurensuche, die auch Irritierendes aufklären kann.