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Zur Praxis einer partizipatorischen Kunstpädagogik in der Grundschule

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  • 168 stron
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Was bedeutet es, Gestaltungsprozesse gemeinsam zu initiieren und zu erleben? Ein Einfall wird geteilt, Vorschläge entwickeln sich zu Entwürfen, und alle Beteiligten tragen zu einem Ergebnis bei. Während dies in kreativen Kollektiven selbstverständlich ist, verliert es in pädagogischen Kontexten oft an Bedeutung: Erwachsene bestimmen die Inhalte, Methoden und Ergebnisse kindlicher Kreativität. Doch warum ist das so? Die Beteiligung der Lernenden an der Planung ihres Kunstunterrichts wird in der Alltagsdidaktik kaum ernst genommen, obwohl kindliche Ausdrucksformen eng mit der Kunst und zeitgenössischer künstlerischer Praxis verbunden sind. Es geht nicht um isolierte Ästhetik, sondern um Konzepte, die Lebenswelten analysieren und gestalten. Bildung sollte als Aufforderung zur Selbstbestimmung und zur Entwicklung eigener Fähigkeiten verstanden werden. Eine zeitgemäße Kunstpädagogik fördert diese Fähigkeiten und schafft eine Verbindung zwischen persönlicher Lebensgestaltung und gesellschaftlicher Partizipation. Das Buch zeigt Kriterien und Beispiele für gelingende Partizipation auf und ermutigt dazu, Formate der Mitentscheidung von Kindern als pädagogische Herausforderung zu betrachten. Die Beiträge hinterfragen kritisch die Praxis des Kunstunterrichts in der Grundschule und bieten reflektierte Projektbeispiele zur Veränderung. Wissenschaftler, Künstler, Lehrende und Kinder kommen in diesem Diskurs zu Wort.

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MitEinAnder, Andreas Brenne, Christina Grießel, Mario Urlaub

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
MitEinAnder
Podtytuł
Zur Praxis einer partizipatorischen Kunstpädagogik in der Grundschule
Język
niemiecki
Wydawca
kopaed
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
168
ISBN10
3867361649
ISBN13
9783867361644
Seria
Opis
Was bedeutet es, Gestaltungsprozesse gemeinsam zu initiieren und zu erleben? Ein Einfall wird geteilt, Vorschläge entwickeln sich zu Entwürfen, und alle Beteiligten tragen zu einem Ergebnis bei. Während dies in kreativen Kollektiven selbstverständlich ist, verliert es in pädagogischen Kontexten oft an Bedeutung: Erwachsene bestimmen die Inhalte, Methoden und Ergebnisse kindlicher Kreativität. Doch warum ist das so? Die Beteiligung der Lernenden an der Planung ihres Kunstunterrichts wird in der Alltagsdidaktik kaum ernst genommen, obwohl kindliche Ausdrucksformen eng mit der Kunst und zeitgenössischer künstlerischer Praxis verbunden sind. Es geht nicht um isolierte Ästhetik, sondern um Konzepte, die Lebenswelten analysieren und gestalten. Bildung sollte als Aufforderung zur Selbstbestimmung und zur Entwicklung eigener Fähigkeiten verstanden werden. Eine zeitgemäße Kunstpädagogik fördert diese Fähigkeiten und schafft eine Verbindung zwischen persönlicher Lebensgestaltung und gesellschaftlicher Partizipation. Das Buch zeigt Kriterien und Beispiele für gelingende Partizipation auf und ermutigt dazu, Formate der Mitentscheidung von Kindern als pädagogische Herausforderung zu betrachten. Die Beiträge hinterfragen kritisch die Praxis des Kunstunterrichts in der Grundschule und bieten reflektierte Projektbeispiele zur Veränderung. Wissenschaftler, Künstler, Lehrende und Kinder kommen in diesem Diskurs zu Wort.