Bookbot

Niemand. Ein kommentierendes Handbuch zu Arno Schmidts Schwarze Spiegel

Ocena książki

Parametry

  • 318 stron
  • 12 godzin czytania

Więcej o książce

Zwei Menschen sind nach dem Großen Atomkrieg Mitte der 1950er Jahre noch übrig - und nicht einmal diese zwei halten's miteinander aus: Sie blicken in den "Schwarzen Spiegel" der Melancholie und streifen am Ende getrennt über die Erde, die beiden letzten Menschen, über die einen Roman zu schreiben Lichtenberg schon 1793 empfahl. Arno Schmidts Kurzroman von 1951 ist eine Wissensmischung aus Vergangenheit und Ahnungen einer düsteren Zukunft, ein Palimpsest, und sein Held ein kulturelles und psychisches Gedächtnis aus einem Grenzbereich zwischen Vorwelt und tödlicher Zukunft, in der sich ein Jemand in einen letzten Niemand verwandeln wird. Die Dichte der Anspielungen und Zitate in diesem frühen, düsteren und rapiden Text Arno Schmidts - dem letzten Teil der Trilogie "Nobodaddy’s Kinder" - verlangt nach Zitat-Nachweis, Kommentar und Erläuterung, damit der Leser sich in den untergründig zusammenhängenden Texten und Textbruchstücken zurechtfindet und erkennt, dass paradoxerweise die Lust am Erzählen und das anarchische, aber unverdrossene Aneignen von fragmentierter Kultur bei dem namenlosen Ich-Erzähler ungebrochen ist: Die Schilderung des allgemeinen Untergangs wird zur Privat-Utopie, nämlich eines von der restlichen Menschheit ungestörten Bücher-Genusses.

Zakup książki

Niemand. Ein kommentierendes Handbuch zu Arno Schmidts Schwarze Spiegel, Heinrich Schwier

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

4,0
Bardzo dobra
1 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Niemand. Ein kommentierendes Handbuch zu Arno Schmidts Schwarze Spiegel
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
318
ISBN10
3883778168
ISBN13
9783883778167
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Zwei Menschen sind nach dem Großen Atomkrieg Mitte der 1950er Jahre noch übrig - und nicht einmal diese zwei halten's miteinander aus: Sie blicken in den "Schwarzen Spiegel" der Melancholie und streifen am Ende getrennt über die Erde, die beiden letzten Menschen, über die einen Roman zu schreiben Lichtenberg schon 1793 empfahl. Arno Schmidts Kurzroman von 1951 ist eine Wissensmischung aus Vergangenheit und Ahnungen einer düsteren Zukunft, ein Palimpsest, und sein Held ein kulturelles und psychisches Gedächtnis aus einem Grenzbereich zwischen Vorwelt und tödlicher Zukunft, in der sich ein Jemand in einen letzten Niemand verwandeln wird. Die Dichte der Anspielungen und Zitate in diesem frühen, düsteren und rapiden Text Arno Schmidts - dem letzten Teil der Trilogie "Nobodaddy’s Kinder" - verlangt nach Zitat-Nachweis, Kommentar und Erläuterung, damit der Leser sich in den untergründig zusammenhängenden Texten und Textbruchstücken zurechtfindet und erkennt, dass paradoxerweise die Lust am Erzählen und das anarchische, aber unverdrossene Aneignen von fragmentierter Kultur bei dem namenlosen Ich-Erzähler ungebrochen ist: Die Schilderung des allgemeinen Untergangs wird zur Privat-Utopie, nämlich eines von der restlichen Menschheit ungestörten Bücher-Genusses.