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Giacomo Puccini – La Fanciulla del West

Entstehung – Kontext – Musikalische Gestalt

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  • 236 stron
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Puccinis Oper wird in der Rezeptionsgeschichte der italienischen Oper oft vernachlässigt. Diese Arbeit beleuchtet die Entstehungsgeschichte sowie die Themen Exotismus und musikalische Analyse. Ein zentrales Element ist die Untersuchung musikalischer Motive. Basierend auf bereits bestehenden Studien wird die analytische Aufarbeitung fortgeführt. Der Autor führt den Begriff der Motiv-Dispersion ein, um der Vielfalt der Motivverarbeitung als kompositorisches Element gerecht zu werden. Dies ermöglicht eine neue Perspektive auf die Komplexität der musikalischen Anlage der Oper. Ein weiterer Fokus liegt auf den Sologesängen, die aufgrund ihrer Tonartendisposition und verwandtem motivischen Material als zusammenhängend betrachtet werden. Zudem werden Opern aus dem zeitlichen Umfeld der Fanciulla-Komposition unter diesen Aspekten analysiert. Dabei wird nachgewiesen, dass die oft isoliert betrachtete Ch'ella mi creda-Arie ihren Ursprung im Walzer-Motiv des I. Aktes hat. Zusammen mit den Ges-Dur/es-Moll-Teilen des I. und II. Aktes ergibt sich eine parallele Teleologie. Der neu eingeführte Terminus Sukzessiv-Arie beschreibt die Eigenständigkeit dieses Arientypus. Die Ergebnisse dieser Arbeit zielen darauf ab, einen neuorientierten Umgang mit der Oper anzuregen.

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Giacomo Puccini – La Fanciulla del West, Walter Dottermann

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Giacomo Puccini – La Fanciulla del West
Podtytuł
Entstehung – Kontext – Musikalische Gestalt
Język
niemiecki
Wydawca
Shaker
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
236
ISBN10
3844037152
ISBN13
9783844037159
Seria
Opis
Puccinis Oper wird in der Rezeptionsgeschichte der italienischen Oper oft vernachlässigt. Diese Arbeit beleuchtet die Entstehungsgeschichte sowie die Themen Exotismus und musikalische Analyse. Ein zentrales Element ist die Untersuchung musikalischer Motive. Basierend auf bereits bestehenden Studien wird die analytische Aufarbeitung fortgeführt. Der Autor führt den Begriff der Motiv-Dispersion ein, um der Vielfalt der Motivverarbeitung als kompositorisches Element gerecht zu werden. Dies ermöglicht eine neue Perspektive auf die Komplexität der musikalischen Anlage der Oper. Ein weiterer Fokus liegt auf den Sologesängen, die aufgrund ihrer Tonartendisposition und verwandtem motivischen Material als zusammenhängend betrachtet werden. Zudem werden Opern aus dem zeitlichen Umfeld der Fanciulla-Komposition unter diesen Aspekten analysiert. Dabei wird nachgewiesen, dass die oft isoliert betrachtete Ch'ella mi creda-Arie ihren Ursprung im Walzer-Motiv des I. Aktes hat. Zusammen mit den Ges-Dur/es-Moll-Teilen des I. und II. Aktes ergibt sich eine parallele Teleologie. Der neu eingeführte Terminus Sukzessiv-Arie beschreibt die Eigenständigkeit dieses Arientypus. Die Ergebnisse dieser Arbeit zielen darauf ab, einen neuorientierten Umgang mit der Oper anzuregen.