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Deutsch als Fremdsprache und Literaturwissenschaft

Zugriffe, Themenfelder, Perspektiven

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  • 193 strony
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Anliegen des vorliegenden Bandes ist es, eine auf theoretische Innovation ausgerichtete fachwissenschaftliche Diskussion zur Rolle der Literaturwissenschaft im Fach Deutsch als Fremdsprache zu intensivieren und neue fachliche Diskussionszusammenhänge zu eröffnen. Dabei liegt der Fokus der Beiträge auf Theoriekonzeptionen und Praxismodellen, die die Spezifik von Literatur explizit berücksichtigen, die es also ermöglichen, das semiotische Spiel literarischer Texte nicht nur als ‚notwendiges Übel‘ in Kauf zu nehmen, sondern als Surplus in den Mittelpunkt zu rücken. Literarische Texte werden als semi-distante Gebilde betrachtet, die sich nur bis zu einem gewissen Grad in die Verstehenswelten von Lesenden einordnen lassen. Fremde wird nicht nur als Dimension historischen oder kulturräumlichen Abstands verstanden, sondern als grundlegendes Charakteristikum von Literatur. Im Anschluss an aktuelle Tendenzen in Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Sprach- und Translationswissenschaft bearbeiten die Beiträge dieses Bandes die Perspektiven einer Literaturwissenschaft im Fach Deutsch als Fremdsprache in ihrer ganzen Breite – von der Theoriereflexion bis zu unterrichtspraktischen Konzepten. So werden vielfältige Möglichkeiten einer Neukonturierung des Arbeitsgebietes entworfen, die auf Kategorien wie Fremdheit/Deautomatisierung, Heterogenität/Ambivalenz, form as meaning/Medialität sowie diskursive Vernetzung/mental mapping beruhen.

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Deutsch als Fremdsprache und Literaturwissenschaft, Michael Ewert, Renate Riedner, Simone Schiedermair

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Deutsch als Fremdsprache und Literaturwissenschaft
Podtytuł
Zugriffe, Themenfelder, Perspektiven
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
193
ISBN10
3862050939
ISBN13
9783862050932
Seria
Opis
Anliegen des vorliegenden Bandes ist es, eine auf theoretische Innovation ausgerichtete fachwissenschaftliche Diskussion zur Rolle der Literaturwissenschaft im Fach Deutsch als Fremdsprache zu intensivieren und neue fachliche Diskussionszusammenhänge zu eröffnen. Dabei liegt der Fokus der Beiträge auf Theoriekonzeptionen und Praxismodellen, die die Spezifik von Literatur explizit berücksichtigen, die es also ermöglichen, das semiotische Spiel literarischer Texte nicht nur als ‚notwendiges Übel‘ in Kauf zu nehmen, sondern als Surplus in den Mittelpunkt zu rücken. Literarische Texte werden als semi-distante Gebilde betrachtet, die sich nur bis zu einem gewissen Grad in die Verstehenswelten von Lesenden einordnen lassen. Fremde wird nicht nur als Dimension historischen oder kulturräumlichen Abstands verstanden, sondern als grundlegendes Charakteristikum von Literatur. Im Anschluss an aktuelle Tendenzen in Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Sprach- und Translationswissenschaft bearbeiten die Beiträge dieses Bandes die Perspektiven einer Literaturwissenschaft im Fach Deutsch als Fremdsprache in ihrer ganzen Breite – von der Theoriereflexion bis zu unterrichtspraktischen Konzepten. So werden vielfältige Möglichkeiten einer Neukonturierung des Arbeitsgebietes entworfen, die auf Kategorien wie Fremdheit/Deautomatisierung, Heterogenität/Ambivalenz, form as meaning/Medialität sowie diskursive Vernetzung/mental mapping beruhen.