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Theresienstadt

Eichmanns Vorzeige-Ghetto

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Das KZ Theresienstadt war Durchgangslager für über 140 000 Gefangene. Benjamin Murmelstein rettete als einzig überlebender Judenältester des Konzentrationslagers vielen Tausend Menschen das Leben. Seine detaillierte, der Wahrheit verpflichtete Schilderung dieser Zeit ist ein unersetzliches Zeitzeugnis und liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Nach Stationen in der jüdischen Wiener Auswanderungsabteilung und Mitglied des Judenrates kam der Rabbiner Benjamin Murmelstein Anfang 1943 in das von der NS-Propaganda als Juden- bzw. Altersghetto beschönigte KZ. Sein Buch über Theresienstadt, das 1961 in seiner späteren Heimat Italien erschien, ist auch eine Verteidigung seiner Person. Wiederholt wurde ihm nach Kriegsende der Vorwuf der Kollaboration gemacht - von dem er allerdings bereits in den 50er-Jahren freigesprochen wurde. Dennoch durfte er beim Eichmann-Prozess 1961 nicht aussagen, er wurde vonseiten Israels mehrfach angegriffen und der Großrabbiner von Rom verweigerte ihm nach seinem Tod das Totengebet. Zu Recht bezeichnete er sich als "Der letzte der Ungerechten" einen Titel, den Dokumentarfilmer und "Shoah"-Regisseur Claude Lanzmann auch für seinen 2013 außer Konkurrenz in Cannes über Murmelstein gezeigten Film wählte.

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Theresienstadt, Benjamin Murmelstein

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Theresienstadt
Podtytuł
Eichmanns Vorzeige-Ghetto
Język
niemiecki
Wydawca
Czernin
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
318
ISBN10
3707605108
ISBN13
9783707605105
Seria
Opis
Das KZ Theresienstadt war Durchgangslager für über 140 000 Gefangene. Benjamin Murmelstein rettete als einzig überlebender Judenältester des Konzentrationslagers vielen Tausend Menschen das Leben. Seine detaillierte, der Wahrheit verpflichtete Schilderung dieser Zeit ist ein unersetzliches Zeitzeugnis und liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Nach Stationen in der jüdischen Wiener Auswanderungsabteilung und Mitglied des Judenrates kam der Rabbiner Benjamin Murmelstein Anfang 1943 in das von der NS-Propaganda als Juden- bzw. Altersghetto beschönigte KZ. Sein Buch über Theresienstadt, das 1961 in seiner späteren Heimat Italien erschien, ist auch eine Verteidigung seiner Person. Wiederholt wurde ihm nach Kriegsende der Vorwuf der Kollaboration gemacht - von dem er allerdings bereits in den 50er-Jahren freigesprochen wurde. Dennoch durfte er beim Eichmann-Prozess 1961 nicht aussagen, er wurde vonseiten Israels mehrfach angegriffen und der Großrabbiner von Rom verweigerte ihm nach seinem Tod das Totengebet. Zu Recht bezeichnete er sich als "Der letzte der Ungerechten" einen Titel, den Dokumentarfilmer und "Shoah"-Regisseur Claude Lanzmann auch für seinen 2013 außer Konkurrenz in Cannes über Murmelstein gezeigten Film wählte.