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Hochschultext - 1: Einführung in die Physikalische Chemie

Chemische Thermodynamik

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Die physikalische Chemie befasst sich mit der Anwendung experimenteller und theoretischer Methoden der Physik auf chemische Probleme. In der Chemie wird umfangreiches und interessantes Material gesammelt und mithilfe etablierter Begriffe sowie empirisch gefundener Regeln geordnet. Auch die Begriffe und Gesetze der Physik basieren auf Erfahrung, wurden jedoch an übersichtlicheren Systemen gewonnen und lassen sich quantitativ formulieren und überprüfen. Viele Regeln haben sich zu Gesetzen entwickelt, für die keine Ausnahmen bekannt sind. Es wird angenommen, dass die bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten ausreichen sollten, um alle chemischen Phänomene zu erklären und neue chemische Gesetze aufzustellen. Dieses Ziel wurde bisher nur teilweise erreicht, da die Komplexität der untersuchten Systeme in der Chemie eine konsistente Anwendung physikalischer Prinzipien erschwert. Dennoch hat die physikalische Betrachtungsweise erheblich zum Verständnis der Chemie beigetragen. Die physikalische Chemie wird in zwei Hauptbereiche unterteilt: I. Chemische Thermodynamik, die makroskopische Eigenschaften von Stoffen anhand weniger Hauptsätze beschreibt, unabhängig von deren mikroskopischer Struktur. II. Kinetik, die den zeitlichen Verlauf von Prozessen behandelt, die zu zeitunabhängigen Zuständen führen.

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Hochschultext - 1: Einführung in die Physikalische Chemie, Heinrich Labhart

Język
Rok wydania
1975
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Hochschultext - 1: Einführung in die Physikalische Chemie
Podtytuł
Chemische Thermodynamik
Język
niemiecki
Wydawca
Springer
Rok wydania
1975
Oprawa
miękka
Liczba stron
184
ISBN10
3540072829
ISBN13
9783540072829
Seria
Opis
Die physikalische Chemie befasst sich mit der Anwendung experimenteller und theoretischer Methoden der Physik auf chemische Probleme. In der Chemie wird umfangreiches und interessantes Material gesammelt und mithilfe etablierter Begriffe sowie empirisch gefundener Regeln geordnet. Auch die Begriffe und Gesetze der Physik basieren auf Erfahrung, wurden jedoch an übersichtlicheren Systemen gewonnen und lassen sich quantitativ formulieren und überprüfen. Viele Regeln haben sich zu Gesetzen entwickelt, für die keine Ausnahmen bekannt sind. Es wird angenommen, dass die bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten ausreichen sollten, um alle chemischen Phänomene zu erklären und neue chemische Gesetze aufzustellen. Dieses Ziel wurde bisher nur teilweise erreicht, da die Komplexität der untersuchten Systeme in der Chemie eine konsistente Anwendung physikalischer Prinzipien erschwert. Dennoch hat die physikalische Betrachtungsweise erheblich zum Verständnis der Chemie beigetragen. Die physikalische Chemie wird in zwei Hauptbereiche unterteilt: I. Chemische Thermodynamik, die makroskopische Eigenschaften von Stoffen anhand weniger Hauptsätze beschreibt, unabhängig von deren mikroskopischer Struktur. II. Kinetik, die den zeitlichen Verlauf von Prozessen behandelt, die zu zeitunabhängigen Zuständen führen.