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Blinde Geister

Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025

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  • 208 stron
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Wie kann man die eigene Familie schützen und sich gleichzeitig vor ihr bewahren? In „Blinde Geister“ erzählt Lina Schwenk eine berührende Familiengeschichte von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart. Sie geht der Frage nach, wie es gelingt, die eigene Familie zu schützen und sich gleichzeitig vor ihr zu bewahren. Olivia, Tochter von Rita und Karl, kennt die Angst der Erwachsenen vor einem erneuten Krieg, obwohl Frieden in Deutschland herrscht. Diese tief verwurzelte Furcht bleibt auch viele Jahre später bestehen. Karl überprüft ständig die Speisekammer auf Vorräte und sucht mit der Familie Zuflucht im Keller, wenn er den Einfall der Russen fürchtet. Für Olivia und ihre Schwester Martha wird dies zu einem Spiel, da die Eltern oft keine Erklärungen finden und das Schweigen immer lauter wird. Olivia denkt: „Bald bin ich tot“, ohne den Grund zu verstehen. Dieses Gefühl wächst mit ihrem Erwachsenwerden, ebenso wie die Sehnsucht nach dem Keller, einem kleinen Schutzbunker ihrer Kindheit, der Familienzeit bedeutete. Ihre Suche nach elterlicher Nähe scheint zum Scheitern verurteilt, was sie erst erkennt, als sie Paul trifft und selbst Mutter wird. Doch das Bewusstsein, was das Beschützen der Eltern sie gekostet hat, birgt auch eine große Chance. „Blinde Geister“ ist ein beeindruckendes literarisches Debüt, das mit Empathie und Verständnis für das Sonderbare im Menschen erzählt.

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Blinde Geister, Lina Schwenk

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Blinde Geister
Podtytuł
Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2025
Oprawa
twarda
Liczba stron
208
ISBN10
3406837042
ISBN13
9783406837043
Seria
Opis
Wie kann man die eigene Familie schützen und sich gleichzeitig vor ihr bewahren? In „Blinde Geister“ erzählt Lina Schwenk eine berührende Familiengeschichte von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart. Sie geht der Frage nach, wie es gelingt, die eigene Familie zu schützen und sich gleichzeitig vor ihr zu bewahren. Olivia, Tochter von Rita und Karl, kennt die Angst der Erwachsenen vor einem erneuten Krieg, obwohl Frieden in Deutschland herrscht. Diese tief verwurzelte Furcht bleibt auch viele Jahre später bestehen. Karl überprüft ständig die Speisekammer auf Vorräte und sucht mit der Familie Zuflucht im Keller, wenn er den Einfall der Russen fürchtet. Für Olivia und ihre Schwester Martha wird dies zu einem Spiel, da die Eltern oft keine Erklärungen finden und das Schweigen immer lauter wird. Olivia denkt: „Bald bin ich tot“, ohne den Grund zu verstehen. Dieses Gefühl wächst mit ihrem Erwachsenwerden, ebenso wie die Sehnsucht nach dem Keller, einem kleinen Schutzbunker ihrer Kindheit, der Familienzeit bedeutete. Ihre Suche nach elterlicher Nähe scheint zum Scheitern verurteilt, was sie erst erkennt, als sie Paul trifft und selbst Mutter wird. Doch das Bewusstsein, was das Beschützen der Eltern sie gekostet hat, birgt auch eine große Chance. „Blinde Geister“ ist ein beeindruckendes literarisches Debüt, das mit Empathie und Verständnis für das Sonderbare im Menschen erzählt.