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Der Alevismus

Eine Lehre, die Gott ins Verhör nimmt

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  • 328 stron
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Der Autor, selbst aus einer alevitischen Lehrerfamilie, klärt in diesem Werk über die weit verbreiteten Missverständnisse zum Alevismus auf. Er betont, dass der Alevismus keine Religion, sondern eine Philosophie ist. Diese Philosophie entwickelte sich zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert während der zentralasiatischen Völkerwanderungen vom Iran bis nach Anatolien. Im 13. Jahrhundert begann der Alevismus, sich zu organisieren und seine Lehren zu verbreiten, oft heimlich aufgrund von Verfolgung. Der Alevismus wird als die Aufklärung Anatoliens beschrieben. Die Quellen, bestehend aus Lehr-Gedichten, Sinnsprüchen und Aphorismen, stammen von alevitischen Dichtern und Philosophen und wurden überwiegend mündlich überliefert. Sie verdeutlichen, dass der Alevismus eine humanistische Lehre ist, die Religion und Begriffe wie „Gott“ oder „Allah“ ablehnt und den Menschen ins Zentrum stellt: „Mein Gott ist der Mensch“; „Unser Gebetstempel ist der Mensch“; „Das Wort des Menschen ist mehr wert als alle ‚heiligen‘ Bücher“. Diese Kernaussagen zeigen, dass die alevitischen Denker den Menschen vor Gott und Religion stellten. Dies führte dazu, dass islamische Machthaber den Alevismus als feindlich betrachteten und viele Aleviten grausam verfolgt wurden.

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Der Alevismus, Reza Algül

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Alevismus
Podtytuł
Eine Lehre, die Gott ins Verhör nimmt
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
328
ISBN10
386963510X
ISBN13
9783869635101
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Der Autor, selbst aus einer alevitischen Lehrerfamilie, klärt in diesem Werk über die weit verbreiteten Missverständnisse zum Alevismus auf. Er betont, dass der Alevismus keine Religion, sondern eine Philosophie ist. Diese Philosophie entwickelte sich zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert während der zentralasiatischen Völkerwanderungen vom Iran bis nach Anatolien. Im 13. Jahrhundert begann der Alevismus, sich zu organisieren und seine Lehren zu verbreiten, oft heimlich aufgrund von Verfolgung. Der Alevismus wird als die Aufklärung Anatoliens beschrieben. Die Quellen, bestehend aus Lehr-Gedichten, Sinnsprüchen und Aphorismen, stammen von alevitischen Dichtern und Philosophen und wurden überwiegend mündlich überliefert. Sie verdeutlichen, dass der Alevismus eine humanistische Lehre ist, die Religion und Begriffe wie „Gott“ oder „Allah“ ablehnt und den Menschen ins Zentrum stellt: „Mein Gott ist der Mensch“; „Unser Gebetstempel ist der Mensch“; „Das Wort des Menschen ist mehr wert als alle ‚heiligen‘ Bücher“. Diese Kernaussagen zeigen, dass die alevitischen Denker den Menschen vor Gott und Religion stellten. Dies führte dazu, dass islamische Machthaber den Alevismus als feindlich betrachteten und viele Aleviten grausam verfolgt wurden.