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In diesem Buch geht es um Mutter-Tochter-Beziehungen während der Shoah und die horrenden Verlusterfahrungen, die diese Frauen überlebt haben. Es zeigt sich die Gestalt, in der sie das Verlorene in ihrem Gedächtnis präsent halten und in ihren erzählenden Erinnerungen auftauchen lassen. So gerät neben der realen Beziehung und ihrer Zerstörung durch Mord an Kindern und Müttern das komplexe Geflecht emotionaler Bindungen in den Blick, die an der Gestalt der Mutter als innerem Objekt anknüpfen. Die Wichtigkeit dieser seelischen Dynamiken und psychischen Strukturen für den Überlebenskampf zeigt sich besonders im Umgang mit traumatischen Erfahrungen. Unter dem Eindruck brutaler Verfolgung können diese verinnerlichten seelischen Strukturen allerdings auch ihren Rückhalt in der äußeren Realität verlieren, so dass die systematische Vernichtung von Bezogenheit zum wesentlichen Aspekt der Shoah wird.
Zakup książki
Dramen der Verlorenheit, Johanna Bodenstab
- Język
- Rok wydania
- 2014
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Dramen der Verlorenheit
- Podtytuł
- Mutter-Tochter-Beziehungen in der Shoah: Zur Rezeption und zur narrativen Gestalt traumatischer Erfahrungen in Videozeugnissen
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Johanna Bodenstab
- Wydawca
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Rok wydania
- 2014
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 320
- ISBN10
- 3525451326
- ISBN13
- 9783525451328
- Seria
- Tagi
- Holokaust, Psychoterapia, Izrael, Trauma, Obozy koncentracyjne, Córki, Traumy psychiczne, Ocaleni, Narratywność
- Opis
- In diesem Buch geht es um Mutter-Tochter-Beziehungen während der Shoah und die horrenden Verlusterfahrungen, die diese Frauen überlebt haben. Es zeigt sich die Gestalt, in der sie das Verlorene in ihrem Gedächtnis präsent halten und in ihren erzählenden Erinnerungen auftauchen lassen. So gerät neben der realen Beziehung und ihrer Zerstörung durch Mord an Kindern und Müttern das komplexe Geflecht emotionaler Bindungen in den Blick, die an der Gestalt der Mutter als innerem Objekt anknüpfen. Die Wichtigkeit dieser seelischen Dynamiken und psychischen Strukturen für den Überlebenskampf zeigt sich besonders im Umgang mit traumatischen Erfahrungen. Unter dem Eindruck brutaler Verfolgung können diese verinnerlichten seelischen Strukturen allerdings auch ihren Rückhalt in der äußeren Realität verlieren, so dass die systematische Vernichtung von Bezogenheit zum wesentlichen Aspekt der Shoah wird.


