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Die Bestatterinnen

Gestorben wird immer

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Die beiden Schwestern Doris Hochstrasser-Koch, geb. 1955, und Karin Koch Sager, geb. 1966, arbeiten in der dritten Generation im familieneigenen Bestattungsunternehmen in Wohlen AG. Den Grundstein dazu legte ihr Großvater mit einer Fuhrhalterei. Sein Pferdegespann räumte nicht nur Schnee weg, sondern transportierte auch Holz und Kies. Und Tote auf den Friedhof. So drehen sich bereits die frühesten Kindheitserinnerungen der beiden Frauen um die Endlichkeit unseres Daseins. Als ihre Eltern, die insgesamt acht Kinder hatten, den Betrieb weiterführten, tauschten diese das Pferdegespann Ende der Sechzigerjahre durch einen Leichenwagen aus, und als Doris und Karin in die Fußstapfen ihrer Eltern traten, setzten auch sie ihre eigenen Ideen um. Nicht bereit, den Tod als diskrete und schnell zu erledigende Angelegenheit zu akzeptieren, entwickelten die sympathischen Unternehmerinnen mit viel Herz und Verstand neue Ansätze, übernahmen zunehmend zeremonielle Funktionen, adaptierten überkonfessionelle und alternative Rituale und konzentrierten sich auf die Kunst des Ausklangs: den würdevollen Umgang mit den Verstorbenen samt der Aufgabe, sie für einen Abschied vorzubereiten, der den Hinterbliebenen nicht nur Trost spenden soll, sondern auch Zuversicht. Durch ihre Arbeit kamen die zwei Frauen zu Einsichten, die ihr Dasein positiv beeinflussten. Und so handelt ihr Buch zwar in vielerlei Hinsicht vom Tod, viel eher aber vom Leben.

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Die Bestatterinnen, Doris Hochstrasser-Koch, Karin Koch Sager

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Bestatterinnen
Podtytuł
Gestorben wird immer
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
twarda
Liczba stron
192
ISBN10
3037630590
ISBN13
9783037630594
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Die beiden Schwestern Doris Hochstrasser-Koch, geb. 1955, und Karin Koch Sager, geb. 1966, arbeiten in der dritten Generation im familieneigenen Bestattungsunternehmen in Wohlen AG. Den Grundstein dazu legte ihr Großvater mit einer Fuhrhalterei. Sein Pferdegespann räumte nicht nur Schnee weg, sondern transportierte auch Holz und Kies. Und Tote auf den Friedhof. So drehen sich bereits die frühesten Kindheitserinnerungen der beiden Frauen um die Endlichkeit unseres Daseins. Als ihre Eltern, die insgesamt acht Kinder hatten, den Betrieb weiterführten, tauschten diese das Pferdegespann Ende der Sechzigerjahre durch einen Leichenwagen aus, und als Doris und Karin in die Fußstapfen ihrer Eltern traten, setzten auch sie ihre eigenen Ideen um. Nicht bereit, den Tod als diskrete und schnell zu erledigende Angelegenheit zu akzeptieren, entwickelten die sympathischen Unternehmerinnen mit viel Herz und Verstand neue Ansätze, übernahmen zunehmend zeremonielle Funktionen, adaptierten überkonfessionelle und alternative Rituale und konzentrierten sich auf die Kunst des Ausklangs: den würdevollen Umgang mit den Verstorbenen samt der Aufgabe, sie für einen Abschied vorzubereiten, der den Hinterbliebenen nicht nur Trost spenden soll, sondern auch Zuversicht. Durch ihre Arbeit kamen die zwei Frauen zu Einsichten, die ihr Dasein positiv beeinflussten. Und so handelt ihr Buch zwar in vielerlei Hinsicht vom Tod, viel eher aber vom Leben.