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Zuhause im Duft unserer Liebe

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Mein jüngster Sohn, Joël, sagte einmal zu mir: „Papi, was ist weiter weg: der Mond, Frankreich, oder die eigenen Augen?“ Ich schaute ihn fragend und erstaunt zugleich an. Was könnte man darauf antworten? Mein Kleiner nahm mir die Antwort vorweg: „Papi, es ist ganz einfach: Frankreich ist weit weg, aber wir können hinfahren. Der Mond ist noch weiter weg, aber man kann ihn sehen, wenn er am Himmel steht. Aber die eigenen Augen kann man gar nicht sehen, obwohl sie ganz nah sind!“ Diese tiefe Weisheit aus dem Mund eines Neunjährigen zu hören, machte mich sprachlos – und erfüllte mich zugleich mit einer großen Freude; hatte es doch etwas Leichtes an sich, was uns Erwachsenen allzu oft fehlt. Überhaupt ist es immer wieder der Bezug zur eigenen Kindheit und zu all den Kindern, denen ich im Laufe meines Lebens begegnet bin, was mein Leben bereichert hat. Jede und jeder von uns war ja mal Kind, aber oft gehen einem die essenziellen Aspekte davon verloren. Oder sagen wir besser – sie geraten aus unserem Blickwinkel. Das ist auch einer der Gründe, warum dieses Buch entstanden ist: dass wir uns immer öfter an den Blickwinkel eines Kindes, oder besser gesagt: an unser „Ich als Kind“ erinnern mögen. Denn wir tragen von unserer Geburt an unsere innere Weisheit in uns. Und die zu entdecken, bzw. wiederzuentdecken, ist vielleicht das große Ziel unserer gemeinsamen Reise.

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Zuhause im Duft unserer Liebe, Antoine de La Mer

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zuhause im Duft unserer Liebe
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
311
ISBN10
3942427680
ISBN13
9783942427685
Seria
Opis
Mein jüngster Sohn, Joël, sagte einmal zu mir: „Papi, was ist weiter weg: der Mond, Frankreich, oder die eigenen Augen?“ Ich schaute ihn fragend und erstaunt zugleich an. Was könnte man darauf antworten? Mein Kleiner nahm mir die Antwort vorweg: „Papi, es ist ganz einfach: Frankreich ist weit weg, aber wir können hinfahren. Der Mond ist noch weiter weg, aber man kann ihn sehen, wenn er am Himmel steht. Aber die eigenen Augen kann man gar nicht sehen, obwohl sie ganz nah sind!“ Diese tiefe Weisheit aus dem Mund eines Neunjährigen zu hören, machte mich sprachlos – und erfüllte mich zugleich mit einer großen Freude; hatte es doch etwas Leichtes an sich, was uns Erwachsenen allzu oft fehlt. Überhaupt ist es immer wieder der Bezug zur eigenen Kindheit und zu all den Kindern, denen ich im Laufe meines Lebens begegnet bin, was mein Leben bereichert hat. Jede und jeder von uns war ja mal Kind, aber oft gehen einem die essenziellen Aspekte davon verloren. Oder sagen wir besser – sie geraten aus unserem Blickwinkel. Das ist auch einer der Gründe, warum dieses Buch entstanden ist: dass wir uns immer öfter an den Blickwinkel eines Kindes, oder besser gesagt: an unser „Ich als Kind“ erinnern mögen. Denn wir tragen von unserer Geburt an unsere innere Weisheit in uns. Und die zu entdecken, bzw. wiederzuentdecken, ist vielleicht das große Ziel unserer gemeinsamen Reise.