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Homo oeconomicus

Wirtschaftsanthropologie in philosophischer Perspektive. Diss.

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  • 410 stron
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Die Ökonomie untersucht menschliches Verhalten unter bestimmten Bedingungen, insbesondere die optimale Allokation knapper Ressourcen. Der Homo oeconomicus, der als rationaler Akteur gilt, strebt nach maximalem individuellem Nutzen. Dieses Menschenbild geht jedoch über die Grenzen der Ökonomie hinaus und beeinflusst auch Politik, Wissenschaft, Kunst, Kultur und Religion. Nach modernem Wissenschaftsverständnis lassen sich diese Bereiche mit ökonomischen Methoden und Erklärungen erfassen. Der Homo oeconomicus wird so nicht nur zur hypothetischen Modellfigur der ökonomischen Theorie, sondern zum normativen Ideal menschlicher Lebensrealität. Aus einer rein ökonomischen Perspektive mag dies logisch erscheinen, doch philosophisch betrachtet zeigt sich, dass der Mensch selbst in ökonomischen Transaktionen oft nicht so handelt, wie es das Modell vorhersagt. Wenn das ökonomische Verhaltensmodell auch auf nicht-ökonomische Lebensaspekte Einfluss gewinnt, die das Menschsein prägen, hat dies tiefgreifende Auswirkungen auf unser Verständnis davon, was es bedeutet, Mensch zu sein und wie wir leben sollten.

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Homo oeconomicus, Robert Rolle

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Homo oeconomicus
Podtytuł
Wirtschaftsanthropologie in philosophischer Perspektive. Diss.
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
410
ISBN10
3826031482
ISBN13
9783826031489
Seria
Opis
Die Ökonomie untersucht menschliches Verhalten unter bestimmten Bedingungen, insbesondere die optimale Allokation knapper Ressourcen. Der Homo oeconomicus, der als rationaler Akteur gilt, strebt nach maximalem individuellem Nutzen. Dieses Menschenbild geht jedoch über die Grenzen der Ökonomie hinaus und beeinflusst auch Politik, Wissenschaft, Kunst, Kultur und Religion. Nach modernem Wissenschaftsverständnis lassen sich diese Bereiche mit ökonomischen Methoden und Erklärungen erfassen. Der Homo oeconomicus wird so nicht nur zur hypothetischen Modellfigur der ökonomischen Theorie, sondern zum normativen Ideal menschlicher Lebensrealität. Aus einer rein ökonomischen Perspektive mag dies logisch erscheinen, doch philosophisch betrachtet zeigt sich, dass der Mensch selbst in ökonomischen Transaktionen oft nicht so handelt, wie es das Modell vorhersagt. Wenn das ökonomische Verhaltensmodell auch auf nicht-ökonomische Lebensaspekte Einfluss gewinnt, die das Menschsein prägen, hat dies tiefgreifende Auswirkungen auf unser Verständnis davon, was es bedeutet, Mensch zu sein und wie wir leben sollten.