Bookbot

Historische Semantik - 19: Tanzwut

Kosmos, Kirche und Mensch in der Bedeutungsgeschichte eines mittelalterlichen Krankheitskonzepts

Parametry

  • 712 stron
  • 25 godzin czytania

Więcej o książce

Vom 14. bis zum 17. Jahrhundert war im Einzugsgebiet von Rhein, Mosel und Maas eine Krankheit namens »Veitstanz« bzw. »Johannistanz« bekannt. Heute wird sie vielfach auch als »Tanzwut« bezeichnet. Diese Krankheit manifestierte sich zunächst in wiederkehrenden Massenaufläufen von Tänzerinnen und Tänzern an kirchlichen Feiertagen bzw. in und an Kirchen; später auch in regelrechten Wallfahrten zu Kirchen der Heiligen Vitus und Johannes Baptista. Zugleich wurde sie früh zu einem Topos der antiklerikalen und konfessionellen Polemik, wie er auch die Rezeptionsgeschichte bis heute prägt. Gregor Rohmann beschreibt die diskursive Formierung dieser Konzepte seit der Rezeption der antiken Kosmologie im frühmittelalterlichen Christentum.

Zakup książki

Historische Semantik - 19: Tanzwut, Gregor Rohmann

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Historische Semantik - 19: Tanzwut
Podtytuł
Kosmos, Kirche und Mensch in der Bedeutungsgeschichte eines mittelalterlichen Krankheitskonzepts
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Oprawa
twarda
Liczba stron
712
ISBN10
352536721X
ISBN13
9783525367216
Seria
Opis
Vom 14. bis zum 17. Jahrhundert war im Einzugsgebiet von Rhein, Mosel und Maas eine Krankheit namens »Veitstanz« bzw. »Johannistanz« bekannt. Heute wird sie vielfach auch als »Tanzwut« bezeichnet. Diese Krankheit manifestierte sich zunächst in wiederkehrenden Massenaufläufen von Tänzerinnen und Tänzern an kirchlichen Feiertagen bzw. in und an Kirchen; später auch in regelrechten Wallfahrten zu Kirchen der Heiligen Vitus und Johannes Baptista. Zugleich wurde sie früh zu einem Topos der antiklerikalen und konfessionellen Polemik, wie er auch die Rezeptionsgeschichte bis heute prägt. Gregor Rohmann beschreibt die diskursive Formierung dieser Konzepte seit der Rezeption der antiken Kosmologie im frühmittelalterlichen Christentum.