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Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik - 6: Die Kunst der Politik

Zum Potenzial von Gruppendynamik und Organisationsentwicklung für politische Lernprozesse

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Kunst der Politik – so nannten die ersten politischen Denker jene Fähigkeiten, die für die Ausübung einer politischen Tätigkeit vonnöten wären. Platon und Aristoteles glaubten, dass diese Kunst aus einer Reihe von Tugenden (heute würden wir von „Fähigkeiten“ oder „Kompetenzen“ sprechen) besteht, die prinzipiell jedem Staatsbürger (heute würden wir von StaatsbürgerInnen sprechen) in unterschiedlichen Ausprägungen eigen sind. Dahinter steht der Gedanke der Teilhabe, und zwar einer Teilhabe von menschlichen Anteilen, von menschlichen Affekten am politischen Geschehen, an der Konstitution des Staates und an der Weiterentwicklung der Gesellschaft. Die Jahrhunderte haben aus der politischen Kunst die politische Bildung geformt; diese Entwicklung wird historisch und phänomenal untersucht. Es geht zentral um die Frage, wie eine Gemeinschaft durch eine partizipative Form der kollektiven Selbstbestimmung bestmöglich ihr Potenzial des Gemeinwohls entfalten kann, damit ihre Mitglieder auch ein gutes Leben haben können.

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Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik - 6: Die Kunst der Politik, Barbara Lesjak

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik - 6: Die Kunst der Politik
Podtytuł
Zum Potenzial von Gruppendynamik und Organisationsentwicklung für politische Lernprozesse
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
257
ISBN10
3531166778
ISBN13
9783531166773
Seria
Opis
Kunst der Politik – so nannten die ersten politischen Denker jene Fähigkeiten, die für die Ausübung einer politischen Tätigkeit vonnöten wären. Platon und Aristoteles glaubten, dass diese Kunst aus einer Reihe von Tugenden (heute würden wir von „Fähigkeiten“ oder „Kompetenzen“ sprechen) besteht, die prinzipiell jedem Staatsbürger (heute würden wir von StaatsbürgerInnen sprechen) in unterschiedlichen Ausprägungen eigen sind. Dahinter steht der Gedanke der Teilhabe, und zwar einer Teilhabe von menschlichen Anteilen, von menschlichen Affekten am politischen Geschehen, an der Konstitution des Staates und an der Weiterentwicklung der Gesellschaft. Die Jahrhunderte haben aus der politischen Kunst die politische Bildung geformt; diese Entwicklung wird historisch und phänomenal untersucht. Es geht zentral um die Frage, wie eine Gemeinschaft durch eine partizipative Form der kollektiven Selbstbestimmung bestmöglich ihr Potenzial des Gemeinwohls entfalten kann, damit ihre Mitglieder auch ein gutes Leben haben können.