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Kunst der Politik – so nannten die ersten politischen Denker jene Fähigkeiten, die für die Ausübung einer politischen Tätigkeit vonnöten wären. Platon und Aristoteles glaubten, dass diese Kunst aus einer Reihe von Tugenden (heute würden wir von „Fähigkeiten“ oder „Kompetenzen“ sprechen) besteht, die prinzipiell jedem Staatsbürger (heute würden wir von StaatsbürgerInnen sprechen) in unterschiedlichen Ausprägungen eigen sind. Dahinter steht der Gedanke der Teilhabe, und zwar einer Teilhabe von menschlichen Anteilen, von menschlichen Affekten am politischen Geschehen, an der Konstitution des Staates und an der Weiterentwicklung der Gesellschaft. Die Jahrhunderte haben aus der politischen Kunst die politische Bildung geformt; diese Entwicklung wird historisch und phänomenal untersucht. Es geht zentral um die Frage, wie eine Gemeinschaft durch eine partizipative Form der kollektiven Selbstbestimmung bestmöglich ihr Potenzial des Gemeinwohls entfalten kann, damit ihre Mitglieder auch ein gutes Leben haben können.
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Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik - 6: Die Kunst der Politik, Barbara Lesjak
- Język
- Rok wydania
- 2009
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik - 6: Die Kunst der Politik
- Podtytuł
- Zum Potenzial von Gruppendynamik und Organisationsentwicklung für politische Lernprozesse
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Barbara Lesjak
- Rok wydania
- 2009
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 257
- ISBN10
- 3531166778
- ISBN13
- 9783531166773
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Podręczniki, Biznes, Tematy prawne, Podręczniki akademickie, Polityka, Niemcy, Literatura fachowa, Teorie polityczne, Wolność, Oświecenie
- Opis
- Kunst der Politik – so nannten die ersten politischen Denker jene Fähigkeiten, die für die Ausübung einer politischen Tätigkeit vonnöten wären. Platon und Aristoteles glaubten, dass diese Kunst aus einer Reihe von Tugenden (heute würden wir von „Fähigkeiten“ oder „Kompetenzen“ sprechen) besteht, die prinzipiell jedem Staatsbürger (heute würden wir von StaatsbürgerInnen sprechen) in unterschiedlichen Ausprägungen eigen sind. Dahinter steht der Gedanke der Teilhabe, und zwar einer Teilhabe von menschlichen Anteilen, von menschlichen Affekten am politischen Geschehen, an der Konstitution des Staates und an der Weiterentwicklung der Gesellschaft. Die Jahrhunderte haben aus der politischen Kunst die politische Bildung geformt; diese Entwicklung wird historisch und phänomenal untersucht. Es geht zentral um die Frage, wie eine Gemeinschaft durch eine partizipative Form der kollektiven Selbstbestimmung bestmöglich ihr Potenzial des Gemeinwohls entfalten kann, damit ihre Mitglieder auch ein gutes Leben haben können.


