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Heilige sind als allgegenwartige Mittler zwischen Gott und den Menschen aus dem mittelalterlichen Alltag nicht wegzudenken. Im Zuge einer Verrechtlichung des kirchlichen Lebens fuhrte das Papsttum seit dem 12. Jahrhundert gerichtliche Verfahren durch, bevor es fur vormals lokal verehrte Heilige einen liturgischen Kult durch die Gesamtkirche in Aussicht Der Papst entsandte als Antwort auf Kanonisationsantrage Kommissare an die Ruhestatten der Heiligen. Dort befragten sie unter exakter Beachtung prozessualer Normen vereidigte Zeugen zum Leben des Kandidaten und zu den Wundern, die der Fursprache des Heiligen zugeschrieben wurden. Den zur weiteren Bearbeitung an den Hof des Papstes zuruckgesandten Verhorprotokollen schenkt die historische Forschung als wertvollen Zeugnissen des Handelns und Denkens breiter Bevolkerungsschichten zunehmend Beachtung. Der Autor nimmt erstmals eine quellenkritische Bewertung dieser besonderen Textgattung am Schnittpunkt von Prozessrechtsgeschichte, kirchlicher Rechtsgeschichte und historischen Hilfswissenschaften vor.
Zakup książki
Forschungen zur kirchlichen Rechtsgeschichte und zum Kirchenrecht - 28: Heilige vor Gericht, Prof. Dr. Thomas Wetzstein
- Język
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Forschungen zur kirchlichen Rechtsgeschichte und zum Kirchenrecht - 28: Heilige vor Gericht
- Podtytuł
- Das Kanonisationsverfahren im europäischen Spätmittelalter
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Prof. Dr. Thomas Wetzstein
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 632
- ISBN10
- 3412150037
- ISBN13
- 9783412150037
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Tematy historyczne, Biznes, Tematy prawne, Europa, Średniowiecze, Historia Europy, Historia kościoła, Święci, Historia prawa, Późne średniowiecze, Kanonizacja
- Opis
- Heilige sind als allgegenwartige Mittler zwischen Gott und den Menschen aus dem mittelalterlichen Alltag nicht wegzudenken. Im Zuge einer Verrechtlichung des kirchlichen Lebens fuhrte das Papsttum seit dem 12. Jahrhundert gerichtliche Verfahren durch, bevor es fur vormals lokal verehrte Heilige einen liturgischen Kult durch die Gesamtkirche in Aussicht Der Papst entsandte als Antwort auf Kanonisationsantrage Kommissare an die Ruhestatten der Heiligen. Dort befragten sie unter exakter Beachtung prozessualer Normen vereidigte Zeugen zum Leben des Kandidaten und zu den Wundern, die der Fursprache des Heiligen zugeschrieben wurden. Den zur weiteren Bearbeitung an den Hof des Papstes zuruckgesandten Verhorprotokollen schenkt die historische Forschung als wertvollen Zeugnissen des Handelns und Denkens breiter Bevolkerungsschichten zunehmend Beachtung. Der Autor nimmt erstmals eine quellenkritische Bewertung dieser besonderen Textgattung am Schnittpunkt von Prozessrechtsgeschichte, kirchlicher Rechtsgeschichte und historischen Hilfswissenschaften vor.
