Bookbot

Was ich noch weiß

Eine Kindheit im letzten Kriege Deutschlands sowie eine Jugend unter alliierter Besatzung und in der jungen westdeutschen Demokratie

Więcej o książce

Viele meiner engsten Zeitgenossen, der kurz vor bis kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs geborenen, sind nicht über das Kindesalter hinausgekommen. Sie starben an einer Bombe der Alliierten, einem Geschoß oder Splitter der über sie hinwegrollenden Front, an Auszehrung oder Giftgas in einem Vernichtungslager, an Eiseskälte oder Überanstrengung auf einem Treck oder an Entbehrungen in der Besatzungszeit. Dass Menschen massenhaft vorzeitig zu Tode kommen ist aber völlig normal, wenn amtierende politische Eliten dekretieren, Leute, die anders denken, sprechen, beten oder wählen, seien zu hassen und anzugreifen. Ich bin einer der unverhofft lange Überlebenden, aus Niederschlesien geflohen und im nördlichen Münsterland aufgewachsen. Studiert habe ich Germanistik und Kunstgeschichte, dann 45 Jahre als Journalist gearbeitet, beim Ärztemagazin „Selecta“, beim „Spiegel“ und zuletzt als Chefredakteur bei „Spektrum der Wissenschaft“. Diese Aufzeichnungen widme ich denen aus meiner Kohorte, insbesondere auch jenen aus der früheren Sowjetunion, die das tiefe Aufatmen in der kurzen Phase von Perestroika und Glasnost mit der Folge der Vereinigung der beiden deutschen Nachkriegsstaaten nicht mehr miterleben konnten.

Zakup książki

Was ich noch weiß, Albrecht Kunkel

Język
Rok wydania
2026
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Was ich noch weiß
Podtytuł
Eine Kindheit im letzten Kriege Deutschlands sowie eine Jugend unter alliierter Besatzung und in der jungen westdeutschen Demokratie
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Liczba stron
178
ISBN13
9783402252123
Seria
Opis
Viele meiner engsten Zeitgenossen, der kurz vor bis kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs geborenen, sind nicht über das Kindesalter hinausgekommen. Sie starben an einer Bombe der Alliierten, einem Geschoß oder Splitter der über sie hinwegrollenden Front, an Auszehrung oder Giftgas in einem Vernichtungslager, an Eiseskälte oder Überanstrengung auf einem Treck oder an Entbehrungen in der Besatzungszeit. Dass Menschen massenhaft vorzeitig zu Tode kommen ist aber völlig normal, wenn amtierende politische Eliten dekretieren, Leute, die anders denken, sprechen, beten oder wählen, seien zu hassen und anzugreifen. Ich bin einer der unverhofft lange Überlebenden, aus Niederschlesien geflohen und im nördlichen Münsterland aufgewachsen. Studiert habe ich Germanistik und Kunstgeschichte, dann 45 Jahre als Journalist gearbeitet, beim Ärztemagazin „Selecta“, beim „Spiegel“ und zuletzt als Chefredakteur bei „Spektrum der Wissenschaft“. Diese Aufzeichnungen widme ich denen aus meiner Kohorte, insbesondere auch jenen aus der früheren Sowjetunion, die das tiefe Aufatmen in der kurzen Phase von Perestroika und Glasnost mit der Folge der Vereinigung der beiden deutschen Nachkriegsstaaten nicht mehr miterleben konnten.