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Kaleidogramme - 1: Schauplätze

Zur Architektur visueller Medien

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Medien existieren nicht unabhängig von Raum und Zeit. Erst ihre Verortung in konkreten Räumen ermöglicht die neuzeitliche Dynamisierung des Sehens und stabilisiert sie für die Funktionssysteme der modernen Gesellschaft. Im 19. Jahrhundert entsteht eine Vielfalt solcher Räume. Panorama und Passage, Theater und Warenhaus sind Architekturen, die Schauplätze für Betrachter konstituieren. Insbesondere der Film als Leitmedium des frühen 20. Jahrhunderts läßt sich nicht ohne das Kino als Ort seiner Entfaltung denken. Nicht die Techniken sondern die Orte des Betrachtens sind daher Gegenstand dieses Buches. Die Architektur visueller Medien wird im vorliegenden Band über das konkrete Bauwerk hinausgehend aber wesentlich grundsätzlicher gedacht. Im Anschluß an Michel Foucault und vor allem Niklas Luhmann schlägt der Autor eine theoretische Architektur vor, die die Grenzen von Wahrnehmung und Kommunikation, Formen und Medien, Beobachtern und Dingen zu ziehen und zu beschreiben erlaubt.

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Kaleidogramme - 1: Schauplätze, Jörg Brauns

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kaleidogramme - 1: Schauplätze
Podtytuł
Zur Architektur visueller Medien
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
335
ISBN10
3865990010
ISBN13
9783865990013
Seria
Opis
Medien existieren nicht unabhängig von Raum und Zeit. Erst ihre Verortung in konkreten Räumen ermöglicht die neuzeitliche Dynamisierung des Sehens und stabilisiert sie für die Funktionssysteme der modernen Gesellschaft. Im 19. Jahrhundert entsteht eine Vielfalt solcher Räume. Panorama und Passage, Theater und Warenhaus sind Architekturen, die Schauplätze für Betrachter konstituieren. Insbesondere der Film als Leitmedium des frühen 20. Jahrhunderts läßt sich nicht ohne das Kino als Ort seiner Entfaltung denken. Nicht die Techniken sondern die Orte des Betrachtens sind daher Gegenstand dieses Buches. Die Architektur visueller Medien wird im vorliegenden Band über das konkrete Bauwerk hinausgehend aber wesentlich grundsätzlicher gedacht. Im Anschluß an Michel Foucault und vor allem Niklas Luhmann schlägt der Autor eine theoretische Architektur vor, die die Grenzen von Wahrnehmung und Kommunikation, Formen und Medien, Beobachtern und Dingen zu ziehen und zu beschreiben erlaubt.