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Weniger ist mehr

Zurück zum eigenen Maß

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  • 239 stron
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Die apokalyptisch anmutende Katastrophe in Japan verdeutlicht, dass wir in der Rolle des Zauberlehrlings gefangen sind: Nicht wir kontrollieren Natur und Technik, sondern sie uns. Während der Ausstieg aus der Atomenergie diskutiert wird, bleibt der Energiebedarf moderner Gesellschaften unverändert hoch, was vor allem mentale Anstrengungen erfordert. Es stellt sich die Frage, wie wir unser suchtartiges Verlangen nach immer mehr reduzieren können, obwohl wir bereits mit zu vielen Dingen, Informationen und Erlebnissen überfordert sind. Dieser Überfluss führt zu Burnout und Depressionen. Viele sind sich nicht bewusst, dass hochprofessionelle Methoden aus der Psychoanalyse unsere Aufmerksamkeit zersplittern und uns auf ständig neue, käufliche Reize konditionieren. Edward Bernays, ein Neffe Freuds, machte in den 20er Jahren tiefenpsychologische Techniken für Unternehmen nutzbar, die verzweifelt nach Absatzmöglichkeiten in einer gesättigten Gesellschaft suchten. Wenn wir die grassierende Gier beklagen, müssen wir aufhören, unsere Wünsche und Bedürfnisse manipulieren zu lassen. Es ist an der Zeit, von selbstverliebten Ichlingen und narkotisierten Konsumsklaven zu wachen und zu aufmerksamen Menschen zu werden.

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Weniger ist mehr, Catharina Aanderud

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Weniger ist mehr
Podtytuł
Zurück zum eigenen Maß
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
239
ISBN10
3942848163
ISBN13
9783942848169
Seria
Opis
Die apokalyptisch anmutende Katastrophe in Japan verdeutlicht, dass wir in der Rolle des Zauberlehrlings gefangen sind: Nicht wir kontrollieren Natur und Technik, sondern sie uns. Während der Ausstieg aus der Atomenergie diskutiert wird, bleibt der Energiebedarf moderner Gesellschaften unverändert hoch, was vor allem mentale Anstrengungen erfordert. Es stellt sich die Frage, wie wir unser suchtartiges Verlangen nach immer mehr reduzieren können, obwohl wir bereits mit zu vielen Dingen, Informationen und Erlebnissen überfordert sind. Dieser Überfluss führt zu Burnout und Depressionen. Viele sind sich nicht bewusst, dass hochprofessionelle Methoden aus der Psychoanalyse unsere Aufmerksamkeit zersplittern und uns auf ständig neue, käufliche Reize konditionieren. Edward Bernays, ein Neffe Freuds, machte in den 20er Jahren tiefenpsychologische Techniken für Unternehmen nutzbar, die verzweifelt nach Absatzmöglichkeiten in einer gesättigten Gesellschaft suchten. Wenn wir die grassierende Gier beklagen, müssen wir aufhören, unsere Wünsche und Bedürfnisse manipulieren zu lassen. Es ist an der Zeit, von selbstverliebten Ichlingen und narkotisierten Konsumsklaven zu wachen und zu aufmerksamen Menschen zu werden.