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Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung: Genealogien der Natur und des Geistes

Diskurse, Kontexte und Transformationen um 1800 - Sonderdruck

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Über den Gedanken der »Entwicklung« um 1800 in der Naturbetrachtung, Kunst und Kultur. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts vollzog sich in der Naturphilosophie ein Wandel von einem statisch-klassifikatorischen zu einem dynamisch-entwicklungsgeschichtlichen Denken. Damit veränderte sich auch der Blick auf die Ordnung der Welt: Die Idee einer unwandelbaren und vollkommenen Seinsordnung wich dem Gedanken einer historischen Entwicklung der Natur, die nicht metaphysisch determiniert ist. Dieses genealogische Denken strahlte rasch auf die Philosophie, die Historiografie sowie verschiedene Künste wie Literatur und Musik aus. Der neue Band in der Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung versammelt Beiträge, die den Konzeptualisierungen des Entwicklungsgedankens in den verschiedenen Wissensgebieten und Künsten um 1800 nachgehen. Sie konturieren das genealogische Denken als zentralen Problemkomplex der modernen Wissenschafts- und Kulturgeschichte.

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Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung: Genealogien der Natur und des Geistes, Franziska Bomski, Jürgen Stolzenberg

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung: Genealogien der Natur und des Geistes
Podtytuł
Diskurse, Kontexte und Transformationen um 1800 - Sonderdruck
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
336
ISBN10
3835332228
ISBN13
9783835332225
Seria
Opis
Über den Gedanken der »Entwicklung« um 1800 in der Naturbetrachtung, Kunst und Kultur. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts vollzog sich in der Naturphilosophie ein Wandel von einem statisch-klassifikatorischen zu einem dynamisch-entwicklungsgeschichtlichen Denken. Damit veränderte sich auch der Blick auf die Ordnung der Welt: Die Idee einer unwandelbaren und vollkommenen Seinsordnung wich dem Gedanken einer historischen Entwicklung der Natur, die nicht metaphysisch determiniert ist. Dieses genealogische Denken strahlte rasch auf die Philosophie, die Historiografie sowie verschiedene Künste wie Literatur und Musik aus. Der neue Band in der Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung versammelt Beiträge, die den Konzeptualisierungen des Entwicklungsgedankens in den verschiedenen Wissensgebieten und Künsten um 1800 nachgehen. Sie konturieren das genealogische Denken als zentralen Problemkomplex der modernen Wissenschafts- und Kulturgeschichte.