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Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft: Vulnerabilität

Verwundbare Figuren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

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  • 223 strony
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Globalisierung, Digitalisierung, Individualisierung – die Möglichkeiten der Menschen in den westlichen Gesellschaften scheinen unbegrenzt. Aber neue Freiheiten setzen neue Grenzen. Das Individuum findet sich im Spannungsfeld einer rigorosen Selbstverantwortung und hoher gesellschaftlicher Anforderungen wieder. Vor diesem Hintergrund erwachsen Verunsicherungen, Stress und Überforderung zu maßgeblichen Risikofaktoren, welche die Ausprägung einer Störung bedingen können. Pathographien scheinen aktuell wie nie zuvor. Die Literatur präsentiert in den letzten Jahren vermehrt Lebensläufe, welche genau das zeigen: Phasen der Niedergeschlagenheit und Überlastung, Ängste oder auch Depressionen. Das Buch widmet sich dem Konzept der Vulnerabilität, wie es insbesondere in der Psychologie Verwendung findet und erarbeitet seine Funktion im Kontext Literatur- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen. Verwundbare Figuren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, das sind Figuren aus Romanen und autobiographischen Texten, von Terézia Mora über Thomas Melle bis hin zu Oliver Polak. Sie alle haben eine Störung ausgebildet. Erschreckend intim und schonungslos wird geschildert, wie sie kämpfen – allein – und sich dem Sichtfeld der Gesellschaft entziehen. Stören sie dort? Und was bleibt?

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Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft: Vulnerabilität, Béatrice Katharina Meißner

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft: Vulnerabilität
Podtytuł
Verwundbare Figuren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
223
ISBN10
382606657X
ISBN13
9783826066573
Seria
Kategorie
Opis
Globalisierung, Digitalisierung, Individualisierung – die Möglichkeiten der Menschen in den westlichen Gesellschaften scheinen unbegrenzt. Aber neue Freiheiten setzen neue Grenzen. Das Individuum findet sich im Spannungsfeld einer rigorosen Selbstverantwortung und hoher gesellschaftlicher Anforderungen wieder. Vor diesem Hintergrund erwachsen Verunsicherungen, Stress und Überforderung zu maßgeblichen Risikofaktoren, welche die Ausprägung einer Störung bedingen können. Pathographien scheinen aktuell wie nie zuvor. Die Literatur präsentiert in den letzten Jahren vermehrt Lebensläufe, welche genau das zeigen: Phasen der Niedergeschlagenheit und Überlastung, Ängste oder auch Depressionen. Das Buch widmet sich dem Konzept der Vulnerabilität, wie es insbesondere in der Psychologie Verwendung findet und erarbeitet seine Funktion im Kontext Literatur- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen. Verwundbare Figuren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, das sind Figuren aus Romanen und autobiographischen Texten, von Terézia Mora über Thomas Melle bis hin zu Oliver Polak. Sie alle haben eine Störung ausgebildet. Erschreckend intim und schonungslos wird geschildert, wie sie kämpfen – allein – und sich dem Sichtfeld der Gesellschaft entziehen. Stören sie dort? Und was bleibt?