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Globalisierung, Digitalisierung, Individualisierung – die Möglichkeiten der Menschen in den westlichen Gesellschaften scheinen unbegrenzt. Aber neue Freiheiten setzen neue Grenzen. Das Individuum findet sich im Spannungsfeld einer rigorosen Selbstverantwortung und hoher gesellschaftlicher Anforderungen wieder. Vor diesem Hintergrund erwachsen Verunsicherungen, Stress und Überforderung zu maßgeblichen Risikofaktoren, welche die Ausprägung einer Störung bedingen können. Pathographien scheinen aktuell wie nie zuvor. Die Literatur präsentiert in den letzten Jahren vermehrt Lebensläufe, welche genau das zeigen: Phasen der Niedergeschlagenheit und Überlastung, Ängste oder auch Depressionen. Das Buch widmet sich dem Konzept der Vulnerabilität, wie es insbesondere in der Psychologie Verwendung findet und erarbeitet seine Funktion im Kontext Literatur- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen. Verwundbare Figuren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, das sind Figuren aus Romanen und autobiographischen Texten, von Terézia Mora über Thomas Melle bis hin zu Oliver Polak. Sie alle haben eine Störung ausgebildet. Erschreckend intim und schonungslos wird geschildert, wie sie kämpfen – allein – und sich dem Sichtfeld der Gesellschaft entziehen. Stören sie dort? Und was bleibt?
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Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft: Vulnerabilität, Béatrice Katharina Meißner
- Język
- Rok wydania
- 2019
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft: Vulnerabilität
- Podtytuł
- Verwundbare Figuren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Béatrice Katharina Meißner
- Wydawca
- Königshausen & Neumann
- Rok wydania
- 2019
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 223
- ISBN10
- 382606657X
- ISBN13
- 9783826066573
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Tematyka psychologiczna, Literatura niemiecka, Literatura współczesna, Kultura & Społeczeństwo, Globalizacja
- Opis
- Globalisierung, Digitalisierung, Individualisierung – die Möglichkeiten der Menschen in den westlichen Gesellschaften scheinen unbegrenzt. Aber neue Freiheiten setzen neue Grenzen. Das Individuum findet sich im Spannungsfeld einer rigorosen Selbstverantwortung und hoher gesellschaftlicher Anforderungen wieder. Vor diesem Hintergrund erwachsen Verunsicherungen, Stress und Überforderung zu maßgeblichen Risikofaktoren, welche die Ausprägung einer Störung bedingen können. Pathographien scheinen aktuell wie nie zuvor. Die Literatur präsentiert in den letzten Jahren vermehrt Lebensläufe, welche genau das zeigen: Phasen der Niedergeschlagenheit und Überlastung, Ängste oder auch Depressionen. Das Buch widmet sich dem Konzept der Vulnerabilität, wie es insbesondere in der Psychologie Verwendung findet und erarbeitet seine Funktion im Kontext Literatur- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen. Verwundbare Figuren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, das sind Figuren aus Romanen und autobiographischen Texten, von Terézia Mora über Thomas Melle bis hin zu Oliver Polak. Sie alle haben eine Störung ausgebildet. Erschreckend intim und schonungslos wird geschildert, wie sie kämpfen – allein – und sich dem Sichtfeld der Gesellschaft entziehen. Stören sie dort? Und was bleibt?


