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Albanien stellt auf dem Balkan hinsichtlich der uneinheitlichen Religionszugehörigkeit der Bevölkerung einen Sonderfall dar. Wie nirgendwo sonst gehört die Bevölkerung vier verschiedenen Religionsgemeinschaften an. Katholiken, Orthodoxe Christen, Sunniten und die Mitglieder der Bektaschi-Muslimgemeinschaft lebten über Jahrhunderte friedlich zusammen. Wo liegen die Ursachen für die zwischenkirchliche und interreligiöse Toleranz der albanischen Bevölkerung, die zu den kennzeichnenden Identitätsmerkmalen der albanischen Nation gehört? Shpresa Musaj geht den Wurzeln dieses bemerkenswerten Phänomens nach, indem sie die Religions- und Kirchengeschichte der albanisch bevölkerten Gebiete, von der Antike bis in die Gegenwart untersucht. Durch die Analyse einer Fülle von Beispielen erschließt sie, dass die von der Bevölkerung auserkorene, interreligiöse, tolerante Einstellung, auf einem sehr alten, heidnischen Substrat beruht: Es bildet die Grundlage des Zusammenlebens der Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen, darunter auch zwischen Christen und Muslimen, in Albanien.
Zakup książki
Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaften - 18: Albaniens Religiosität – Konstante im Wandel der Zeiten, Shpresa Musaj
- Język
- Rok wydania
- 2011
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaften - 18: Albaniens Religiosität – Konstante im Wandel der Zeiten
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Shpresa Musaj
- Wydawca
- Tectum Verlag
- Rok wydania
- 2011
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 245
- ISBN10
- 3828826938
- ISBN13
- 9783828826939
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Tematy historyczne, Teologia, Historia kultury, Tolerancja, Bałkany, Albania, Relacje Międzywyznaniowe
- Opis
- Albanien stellt auf dem Balkan hinsichtlich der uneinheitlichen Religionszugehörigkeit der Bevölkerung einen Sonderfall dar. Wie nirgendwo sonst gehört die Bevölkerung vier verschiedenen Religionsgemeinschaften an. Katholiken, Orthodoxe Christen, Sunniten und die Mitglieder der Bektaschi-Muslimgemeinschaft lebten über Jahrhunderte friedlich zusammen. Wo liegen die Ursachen für die zwischenkirchliche und interreligiöse Toleranz der albanischen Bevölkerung, die zu den kennzeichnenden Identitätsmerkmalen der albanischen Nation gehört? Shpresa Musaj geht den Wurzeln dieses bemerkenswerten Phänomens nach, indem sie die Religions- und Kirchengeschichte der albanisch bevölkerten Gebiete, von der Antike bis in die Gegenwart untersucht. Durch die Analyse einer Fülle von Beispielen erschließt sie, dass die von der Bevölkerung auserkorene, interreligiöse, tolerante Einstellung, auf einem sehr alten, heidnischen Substrat beruht: Es bildet die Grundlage des Zusammenlebens der Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen, darunter auch zwischen Christen und Muslimen, in Albanien.
