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Im wissenschaftlichen Diskurs und der politischen Praxis erfreut sich bürgerschaftliches Engagement großer Aufmerksamkeit. Politiker betonen zunehmend die positiven Effekte freiwilliger Tätigkeiten, die als essenziell für die Reform des Sozialstaates angesehen werden. Auch die Vertiefung der Demokratie wird mit aktiver Partizipation und politischer Beteiligung verknüpft. Neuere demokratietheoretische Ansätze thematisieren das Engagement im Kontext der Demokratielücke der Europäischen Union. Es entsteht der Eindruck, dass bürgerschaftliches Engagement als „Allzweckwaffe“ betrachtet wird, die sowohl zur Reform des Sozialstaates als auch zur Entbürokratisierung der Verwaltung, zur Sicherstellung sozialen Zusammenhalts in einer individualisierten Gesellschaft, zur Überwindung von Demokratiedefiziten und zur Entlastung öffentlicher Haushalte eingesetzt werden kann. Diese prominente Rolle des Engagements als „Hoffnungsträger“ für eine umfassende Modernisierung von Staat und Gesellschaft führt dazu, dass Politik, Öffentlichkeit und Wissenschaft verstärkt nach Wegen suchen, diese wertvolle gesellschaftliche, ökonomische und politische Ressource nachhaltig zu fördern. Die Herausforderungen dabei werden in der Arbeit „Vergütete Solidarität und solidarische Vergütung“ von Christina Stecker deutlich.
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Bürgerschaftliches Engagement & Nonprofit-Sektor - 8: Vergütete Solidarität und solidarische Vergütung, Christina Stecker
- Język
- Rok wydania
- 2002
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Bürgerschaftliches Engagement & Nonprofit-Sektor - 8: Vergütete Solidarität und solidarische Vergütung
- Podtytuł
- Zur Förderung von Ehrenamt und Engagement durch den Sozialstaat
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Christina Stecker
- Wydawca
- Leske und Budrich
- Rok wydania
- 2002
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 260
- ISBN10
- 3810034843
- ISBN13
- 9783810034847
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Podręczniki, Podręczniki akademickie, Społeczeństwo, Zatrudnienie, Modernizm, Polityka społeczna, Zaręczyny, Solidarność, Państwo Socjalne, Racjonalność
- Opis
- Im wissenschaftlichen Diskurs und der politischen Praxis erfreut sich bürgerschaftliches Engagement großer Aufmerksamkeit. Politiker betonen zunehmend die positiven Effekte freiwilliger Tätigkeiten, die als essenziell für die Reform des Sozialstaates angesehen werden. Auch die Vertiefung der Demokratie wird mit aktiver Partizipation und politischer Beteiligung verknüpft. Neuere demokratietheoretische Ansätze thematisieren das Engagement im Kontext der Demokratielücke der Europäischen Union. Es entsteht der Eindruck, dass bürgerschaftliches Engagement als „Allzweckwaffe“ betrachtet wird, die sowohl zur Reform des Sozialstaates als auch zur Entbürokratisierung der Verwaltung, zur Sicherstellung sozialen Zusammenhalts in einer individualisierten Gesellschaft, zur Überwindung von Demokratiedefiziten und zur Entlastung öffentlicher Haushalte eingesetzt werden kann. Diese prominente Rolle des Engagements als „Hoffnungsträger“ für eine umfassende Modernisierung von Staat und Gesellschaft führt dazu, dass Politik, Öffentlichkeit und Wissenschaft verstärkt nach Wegen suchen, diese wertvolle gesellschaftliche, ökonomische und politische Ressource nachhaltig zu fördern. Die Herausforderungen dabei werden in der Arbeit „Vergütete Solidarität und solidarische Vergütung“ von Christina Stecker deutlich.
