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„daß sie frei sein werden“

Der Bauernkrieg 1524/25 in Mitteldeutschland

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  • 176 stron
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Frühjahr 1525: In Mitteldeutschland bricht Der Bawrn Auffstandt los! Da sind die Unruhen in anderen Regionen Deutschlands bereits niedergeschlagen. Hier – im wettinischen Machtbereich – trug die Empörung jedoch einige bemerkenswerte Charakterzüge. Dazu zählte das Zusammengehen der Bauern mit der armen Stadtbevölkerung, das aufrührerische Auftreten von Bergleuten in Nordthüringen und im Erzgebirge sowie die wirksame Propaganda solcher Prediger wie Thomas Müntzer. Doch auch hier ging der Aufstand verloren, blieben die Widersprüche, die sich mit den großen ökonomischen, sozialen und kulturellen Fortschritten im Zeitalter von Humanismus und Reformation stärker manifestierten, ungelöst. Wirklich revolutionär war das neue Selbstverständnis in dieser Epoche, das sich oft in der Forderung nach Fryheit ausdrückte. Doch mit der Freiheit war es auf absehbare Zeit vorbei, an der Lage der Bauern änderte sich sehr wenig, und das verzögerte die gesellschaftliche Entwicklung im Reich über Jahrhunderte.

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„daß sie frei sein werden“, Bernd Rüdiger

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
„daß sie frei sein werden“
Podtytuł
Der Bauernkrieg 1524/25 in Mitteldeutschland
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
twarda
Liczba stron
176
ISBN13
9783938533857
Seria
Opis
Frühjahr 1525: In Mitteldeutschland bricht Der Bawrn Auffstandt los! Da sind die Unruhen in anderen Regionen Deutschlands bereits niedergeschlagen. Hier – im wettinischen Machtbereich – trug die Empörung jedoch einige bemerkenswerte Charakterzüge. Dazu zählte das Zusammengehen der Bauern mit der armen Stadtbevölkerung, das aufrührerische Auftreten von Bergleuten in Nordthüringen und im Erzgebirge sowie die wirksame Propaganda solcher Prediger wie Thomas Müntzer. Doch auch hier ging der Aufstand verloren, blieben die Widersprüche, die sich mit den großen ökonomischen, sozialen und kulturellen Fortschritten im Zeitalter von Humanismus und Reformation stärker manifestierten, ungelöst. Wirklich revolutionär war das neue Selbstverständnis in dieser Epoche, das sich oft in der Forderung nach Fryheit ausdrückte. Doch mit der Freiheit war es auf absehbare Zeit vorbei, an der Lage der Bauern änderte sich sehr wenig, und das verzögerte die gesellschaftliche Entwicklung im Reich über Jahrhunderte.