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Rheinisches Archiv - 147: Xanten im frühen und hohen Mittelalter

Sagentradition, Stiftsgeschichte, Stadtwerdung

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Die Geschichte Xantens ist nicht nur untrennbar mit der Romerzeit verbunden. Auch die Zeit des Ubergangs von der Antike zum Mittelalter hat hier zu Forschungen in allen kulturwissenschaftlichen Disziplinen angeregt. Die Ruinen der verlassenen romischen Stadt liessen den Xantener Raum Eingang in viele Sagen und Legenden finden, deren Ursprunge bis in das fruhe Mittelalter zuruckreichen. So wurde er vor allem in die frankische Troiasage und das Nibelungenlied einbezogen. Der Xantener Patron St. Viktor zahlte schliesslich zu den Protagonisten in der Legende vom Martyrium der Thebaischen Legion. Das nach ihm benannte Kanonikerstift stieg im hohen Mittelalter zu einem bedeutenden Zentrum des unteren Niederrheins auf. Personlichkeiten wie Norbert von Xanten stammten aus seinen Reihen. Seine Propste gehorten dem Priorenkolleg der Kolner Erzbischofe an und waren so eingebunden in regionale und reichspolitische Zusammenhange. Die werdende Stadt durchlief demgegenuber eine Entwicklung, die mit dem Kaufmannsprivileg von 1142 ihren ersten urkundlichen Niederschlag und in der Stadtrechtsverleihung von 1228 ihren vorlaufigen Hohepunkt fand. Mit diesem Buch liegt fur Xanten erstmals eine Gesamtdarstellung des fruhen und hohen Mittelalters vor, die auch Exkurse zu Archaologie und Baugeschichte beinhaltet.

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Rheinisches Archiv - 147: Xanten im frühen und hohen Mittelalter, Ingo Runde

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Rheinisches Archiv - 147: Xanten im frühen und hohen Mittelalter
Podtytuł
Sagentradition, Stiftsgeschichte, Stadtwerdung
Język
niemiecki
Autorzy
Ingo Runde
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
645
ISBN10
3412154024
ISBN13
9783412154028
Seria
Opis
Die Geschichte Xantens ist nicht nur untrennbar mit der Romerzeit verbunden. Auch die Zeit des Ubergangs von der Antike zum Mittelalter hat hier zu Forschungen in allen kulturwissenschaftlichen Disziplinen angeregt. Die Ruinen der verlassenen romischen Stadt liessen den Xantener Raum Eingang in viele Sagen und Legenden finden, deren Ursprunge bis in das fruhe Mittelalter zuruckreichen. So wurde er vor allem in die frankische Troiasage und das Nibelungenlied einbezogen. Der Xantener Patron St. Viktor zahlte schliesslich zu den Protagonisten in der Legende vom Martyrium der Thebaischen Legion. Das nach ihm benannte Kanonikerstift stieg im hohen Mittelalter zu einem bedeutenden Zentrum des unteren Niederrheins auf. Personlichkeiten wie Norbert von Xanten stammten aus seinen Reihen. Seine Propste gehorten dem Priorenkolleg der Kolner Erzbischofe an und waren so eingebunden in regionale und reichspolitische Zusammenhange. Die werdende Stadt durchlief demgegenuber eine Entwicklung, die mit dem Kaufmannsprivileg von 1142 ihren ersten urkundlichen Niederschlag und in der Stadtrechtsverleihung von 1228 ihren vorlaufigen Hohepunkt fand. Mit diesem Buch liegt fur Xanten erstmals eine Gesamtdarstellung des fruhen und hohen Mittelalters vor, die auch Exkurse zu Archaologie und Baugeschichte beinhaltet.