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Kölner Beiträge zur Nationalforschung - 3: Schatten deutscher Geschichte

Der Umgang mit dem Nationalsozialismus und der DDR-Vergangenheit in der Bundesrepublik

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Nach dem Untergang der DDR steht Deutschland zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahrhunderts vor der Notwendigkeit, sich mit einer diktatorischen Vergangenheit auseinanderzusetzen: Nach 1945 war es die des Dritten Reiches, nach 1989/1990 ist es die der SED-Herrschaft. Der Autor analysiert den westdeutschen Umgang mit dem Nationalsozialismus und vergleicht ihn mit der aktuellen Debatte um das Erbe der DDR. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen der Entnazifizierung und der „Entstasifizierung“ von heute? Welcher Mittel und Methoden bedient sich ein demokratischer Rechtsstaat, um die Erbschaft einer totalitären Diktatur aufzuarbeiten? Welche Entwicklungen sind in der öffentlichen Diskussion über diese Schatten deutscher Geschichte wahrnehmbar? So verschieden das braune und das rote Regime auch waren - der Autor verweist auf Parallelen im Umgang mit dem Erbe beider Diktaturen. Die oft zu hörende These von der „Verdrängung“ der NS-Vergangenheit wird von ihm in Frage gestellt. Und er erklärt, warum die Debatte über die DDR-Vergangenheit schon so früh und intensiv einsetzte.

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Kölner Beiträge zur Nationalforschung - 3: Schatten deutscher Geschichte, Friso Wielenga

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kölner Beiträge zur Nationalforschung - 3: Schatten deutscher Geschichte
Podtytuł
Der Umgang mit dem Nationalsozialismus und der DDR-Vergangenheit in der Bundesrepublik
Język
niemiecki
Wydawca
SH-Verl.
Rok wydania
1994
Oprawa
twarda
Liczba stron
127
ISBN10
389498015X
ISBN13
9783894980153
Seria
Opis
Nach dem Untergang der DDR steht Deutschland zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahrhunderts vor der Notwendigkeit, sich mit einer diktatorischen Vergangenheit auseinanderzusetzen: Nach 1945 war es die des Dritten Reiches, nach 1989/1990 ist es die der SED-Herrschaft. Der Autor analysiert den westdeutschen Umgang mit dem Nationalsozialismus und vergleicht ihn mit der aktuellen Debatte um das Erbe der DDR. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen der Entnazifizierung und der „Entstasifizierung“ von heute? Welcher Mittel und Methoden bedient sich ein demokratischer Rechtsstaat, um die Erbschaft einer totalitären Diktatur aufzuarbeiten? Welche Entwicklungen sind in der öffentlichen Diskussion über diese Schatten deutscher Geschichte wahrnehmbar? So verschieden das braune und das rote Regime auch waren - der Autor verweist auf Parallelen im Umgang mit dem Erbe beider Diktaturen. Die oft zu hörende These von der „Verdrängung“ der NS-Vergangenheit wird von ihm in Frage gestellt. Und er erklärt, warum die Debatte über die DDR-Vergangenheit schon so früh und intensiv einsetzte.