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Bei der 6. SS-Gebirgs-Division „Nord“

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Willi Held, geboren 1924 in Markgröningen, meldete sich 1940 freiwillig zur Waffen-SS nach einem ereignisreichen Einsatz bei der Hitler-Jugend. Nach seiner Ausbildung zum MG-Schützen im SS-Ersatzbataillon „Ost“ wurde er 1941 der 6. Kompanie des SS-Infanterie-Regiments 6 der 6. SS-Gebirgs-Division zugeteilt und kämpfte an der karelischen Front gegen die Sowjets. Dieser Einsatz unterschied sich von anderen deutschen Verbänden, da die geografischen und klimatischen Bedingungen im äußersten Nordeuropa besondere Herausforderungen mit sich brachten. Der Konflikt war geprägt von statischen Stellungskriegen und täglichen Spähtrupps, mit wenigen, aber heftigen Kämpfen. Nach einer Verwundung im Oktober 1941 wurde Held zum Kraderkundungszug des Regimentsstabes versetzt. Während 1943 relativ ruhige Verhältnisse herrschten, erlebte Held 1944 heftige Rückzugskämpfe, die durch den als Verrat empfundenen Waffenstillstand zwischen den Finnen und Sowjets zusätzlich belastet wurden. Die deutschen Truppen zogen sich über Norwegen und Dänemark zurück, wo Held den Endkampf an der Westfront überlebte und Ende März 1945 in Kriegsgefangenschaft geriet. Bis 1948 war er in amerikanischen, französischen und belgischen Lagern. Nach dem Krieg engagierte sich Held, zusammen mit dem ehemaligen Kommandeur Franz Schreiber, aktiv bei der Suche nach Vermissten und Gefallenen.

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Bei der 6. SS-Gebirgs-Division „Nord“, Willi Held

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Bei der 6. SS-Gebirgs-Division „Nord“
Język
niemiecki
Autorzy
Willi Held
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
Liczba stron
92
ISBN10
3944580109
ISBN13
9783944580104
Seria
Opis
Willi Held, geboren 1924 in Markgröningen, meldete sich 1940 freiwillig zur Waffen-SS nach einem ereignisreichen Einsatz bei der Hitler-Jugend. Nach seiner Ausbildung zum MG-Schützen im SS-Ersatzbataillon „Ost“ wurde er 1941 der 6. Kompanie des SS-Infanterie-Regiments 6 der 6. SS-Gebirgs-Division zugeteilt und kämpfte an der karelischen Front gegen die Sowjets. Dieser Einsatz unterschied sich von anderen deutschen Verbänden, da die geografischen und klimatischen Bedingungen im äußersten Nordeuropa besondere Herausforderungen mit sich brachten. Der Konflikt war geprägt von statischen Stellungskriegen und täglichen Spähtrupps, mit wenigen, aber heftigen Kämpfen. Nach einer Verwundung im Oktober 1941 wurde Held zum Kraderkundungszug des Regimentsstabes versetzt. Während 1943 relativ ruhige Verhältnisse herrschten, erlebte Held 1944 heftige Rückzugskämpfe, die durch den als Verrat empfundenen Waffenstillstand zwischen den Finnen und Sowjets zusätzlich belastet wurden. Die deutschen Truppen zogen sich über Norwegen und Dänemark zurück, wo Held den Endkampf an der Westfront überlebte und Ende März 1945 in Kriegsgefangenschaft geriet. Bis 1948 war er in amerikanischen, französischen und belgischen Lagern. Nach dem Krieg engagierte sich Held, zusammen mit dem ehemaligen Kommandeur Franz Schreiber, aktiv bei der Suche nach Vermissten und Gefallenen.