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Jesus, Freund von Zöllnern und Sündern. Eine methodenkritische Untersuchung.

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Zunehmend setzt sich in der neutestamentlichen Wissenschaft die Einsicht durch, dass das kriteriologische Modell der "neuen" Frage nach dem historischen Jesus kritisch zu bewerten ist. Der Autor spitzt die Kritik zu und entwickelt aus deren verschiedenen, z.T. disparaten Aspekten ein kontrares Verfahren fur die Arbeit mit den Quellen, das auch das Thomasevangelium in die Uberlegungen mit einbezieht. Seine Praktikabilitat wird am Beispiel von Jesu Zuwendung zu Sunderinnen und Sundern anschaulich vor Augen gefuhrt. Die Worte, die sich dazu finden, unterscheiden sich in Ton und Inhalt sehr stark. Trotzdem gelingt es, ein koharentes Bild eines zentralen "Handlungsfeldes" Jesu zu zeichnen. Es mutet Jesus auch die harten Zuge zu, die uns in Weherufen und Gerichtsworten begegnen. Es problematisiert den Trend zur Marginalisierung der Auseinandersetzung mit Pharisaern. Und es notigt zur Wiederaufnahme von Fragen der Leben-Jesu-Forschung des 19. Jahrhunderts.

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Jesus, Freund von Zöllnern und Sündern. Eine methodenkritische Untersuchung., Eckhard Rau

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Jesus, Freund von Zöllnern und Sündern. Eine methodenkritische Untersuchung.
Język
niemiecki
Wydawca
Kohlhammer
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
181
ISBN10
3170166085
ISBN13
9783170166080
Seria
Tagi
Opis
Zunehmend setzt sich in der neutestamentlichen Wissenschaft die Einsicht durch, dass das kriteriologische Modell der "neuen" Frage nach dem historischen Jesus kritisch zu bewerten ist. Der Autor spitzt die Kritik zu und entwickelt aus deren verschiedenen, z.T. disparaten Aspekten ein kontrares Verfahren fur die Arbeit mit den Quellen, das auch das Thomasevangelium in die Uberlegungen mit einbezieht. Seine Praktikabilitat wird am Beispiel von Jesu Zuwendung zu Sunderinnen und Sundern anschaulich vor Augen gefuhrt. Die Worte, die sich dazu finden, unterscheiden sich in Ton und Inhalt sehr stark. Trotzdem gelingt es, ein koharentes Bild eines zentralen "Handlungsfeldes" Jesu zu zeichnen. Es mutet Jesus auch die harten Zuge zu, die uns in Weherufen und Gerichtsworten begegnen. Es problematisiert den Trend zur Marginalisierung der Auseinandersetzung mit Pharisaern. Und es notigt zur Wiederaufnahme von Fragen der Leben-Jesu-Forschung des 19. Jahrhunderts.