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In den Schnee

Roman

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  • 221 stron
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Es schneit. Und gleich fängt der, der es da vor seinem Fenster schneien sieht, an, sich vorzustellen, wie es wohl ist, wenn einen eine Lawine überrollt. Aber Felix Flamm ist so einer, da kann er noch so lange Felix heißen. Jetzt versucht er Weihnachten zu feiern, schon das zweite Jahr allein, er hat sich auch einen kleinen Baum gekauft, an einen Ständer hat er allerdings nicht gedacht, und mit den Kerzen ist es dann nicht so einfach. Aber einfach war in seinem Leben überhaupt nicht viel, eigentlich gar nichts, jedenfalls kommt es ihm so vor. Die Großmutter, ja, aber sonst? Dieses ‚sonst‘ kommt ihm jetzt in die Quere, die Erinnerung an die Kindheit, Mutter, die Familie, die Schule, es war nicht wirklich hässlich und katastrophal schon gar nicht, aber seine Haut ist dünn, und so hat ihm all das doch zugesetzt. Nun ist er eben so geworden, wie er ist, bald dreißig und trotzdem nicht der Mann fürs Leben, für Johanna schon gar nicht. Als die Feiertage vorüber sind, macht er einen langen Spaziergang, ins Weiße, in den Schnee, und der Leser schaut ihm nach und versucht herauszufinden, an wen ihn dieser Felix Flamm erinnert.

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In den Schnee, Moritz Heger

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
In den Schnee
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
221
ISBN10
3902497378
ISBN13
9783902497376
Seria
Kategorie
Opis
Es schneit. Und gleich fängt der, der es da vor seinem Fenster schneien sieht, an, sich vorzustellen, wie es wohl ist, wenn einen eine Lawine überrollt. Aber Felix Flamm ist so einer, da kann er noch so lange Felix heißen. Jetzt versucht er Weihnachten zu feiern, schon das zweite Jahr allein, er hat sich auch einen kleinen Baum gekauft, an einen Ständer hat er allerdings nicht gedacht, und mit den Kerzen ist es dann nicht so einfach. Aber einfach war in seinem Leben überhaupt nicht viel, eigentlich gar nichts, jedenfalls kommt es ihm so vor. Die Großmutter, ja, aber sonst? Dieses ‚sonst‘ kommt ihm jetzt in die Quere, die Erinnerung an die Kindheit, Mutter, die Familie, die Schule, es war nicht wirklich hässlich und katastrophal schon gar nicht, aber seine Haut ist dünn, und so hat ihm all das doch zugesetzt. Nun ist er eben so geworden, wie er ist, bald dreißig und trotzdem nicht der Mann fürs Leben, für Johanna schon gar nicht. Als die Feiertage vorüber sind, macht er einen langen Spaziergang, ins Weiße, in den Schnee, und der Leser schaut ihm nach und versucht herauszufinden, an wen ihn dieser Felix Flamm erinnert.