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Digitale Meßtechnik: Zweite Auflage

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1.1 Die Entwicklung der Me8technik Bei allen Kulturvolkern des Altertums findet man etwa zu gleicher Zeit einen Dbergang von der reinen Naturbetrachtung zur systemati­ schen Naturbeobachtung. Dieser Schritt erforderte jedoch sogleich gl'undsiitzliche Dberlegungen. Um mehrere Beobachtungen del' gleichen Art miteinander vergleichen zu konnen, sah man sich gezwungen, Ver­ gleichsmaBstiibe festzulegen. Da es bei allen alten Kulturen hauptsiich­ lich die Priester waren, die das Naturgeschehen beobachteten, fanden derartige Betrachtungen, die man sehr fruh in der Astronomie und Geometl'ie anstellte, ihre Anwendung zuniichst bei kultischen Bauten. Das bekannteste Beispiel hierfUr sind die iigyptischen Pyramiden. Ratte man sich vorher damit begniigt, die Liingeneinteilung nach den KorpermaBen, z. B. Rand odeI' Elle, des jeweiligen Beobachters VOI'­ zunehmen, so erforderte die Zusammenarbeit von Tausenden von Rilfs­ kriiften bei diesen groBen Bauvorhaben die Festlegung eines einheit­ lichen LiingenmaBstabes. Man wiihlte zu diesem Zweck als NormalmaB die KorpermaBe desjenigen Pharao, dem die Pyramide als Grabmal die­ nen sollte. Damit war die Erkenntnis gewonnen, daB die Grundlage jeder Messung auf einem Vergleich mit einem einheitlichen NormalmaB beruht.

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Digitale Meßtechnik: Zweite Auflage, Ludwig Borucki, J. Dittmann

Język
Rok wydania
1971
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Digitale Meßtechnik: Zweite Auflage
Język
niemiecki
Wydawca
Springer
Rok wydania
1971
Oprawa
twarda
Liczba stron
252
ISBN10
3540050582
ISBN13
9783540050582
Seria
Opis
1.1 Die Entwicklung der Me8technik Bei allen Kulturvolkern des Altertums findet man etwa zu gleicher Zeit einen Dbergang von der reinen Naturbetrachtung zur systemati­ schen Naturbeobachtung. Dieser Schritt erforderte jedoch sogleich gl'undsiitzliche Dberlegungen. Um mehrere Beobachtungen del' gleichen Art miteinander vergleichen zu konnen, sah man sich gezwungen, Ver­ gleichsmaBstiibe festzulegen. Da es bei allen alten Kulturen hauptsiich­ lich die Priester waren, die das Naturgeschehen beobachteten, fanden derartige Betrachtungen, die man sehr fruh in der Astronomie und Geometl'ie anstellte, ihre Anwendung zuniichst bei kultischen Bauten. Das bekannteste Beispiel hierfUr sind die iigyptischen Pyramiden. Ratte man sich vorher damit begniigt, die Liingeneinteilung nach den KorpermaBen, z. B. Rand odeI' Elle, des jeweiligen Beobachters VOI'­ zunehmen, so erforderte die Zusammenarbeit von Tausenden von Rilfs­ kriiften bei diesen groBen Bauvorhaben die Festlegung eines einheit­ lichen LiingenmaBstabes. Man wiihlte zu diesem Zweck als NormalmaB die KorpermaBe desjenigen Pharao, dem die Pyramide als Grabmal die­ nen sollte. Damit war die Erkenntnis gewonnen, daB die Grundlage jeder Messung auf einem Vergleich mit einem einheitlichen NormalmaB beruht.