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Im langen Sommer geboren

Roman

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Auf sexpositiven Partys, Veranstaltungen im Kulturmilieu, im ICE und in antideutschen Szenekneipen Neuköllns stößt ein namenloser Ich-Erzähler auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutschen Linken. Er ist mit dem, was er erlebt, zusehends überfordert. Überall trifft er auf ehemalige Freunde, Mitbewohner und ­Bekannte. Über die Jahre haben sich immer mehr Themen angestaut, über die sie nicht mehr miteinander reden können – wie Israel, ihr Geschlecht oder den Islam. Da ist ­Michel, der in den USA eine Doktorarbeit über Sklaverei oder ­Genozide schreibt, »weil man in Deutschland bei allen Diskursen so hinterherhängt«. Da ist Patrick, der in Brandenburg auf den »­Spuren Preußens« wandelt, »um zu sehen, wie tief die Disziplin in uns verankert ist«. Und da ist Pois, der dem Er­zähler irgendwie ähnlich ist, aber immer noch Witze über Merkel macht. Und besitzt Max Czollek eigentlich wirklich nur dieses eine Basecap? Nach einem Eklat verlässt der Erzähler Berlin und fährt mit dem Zug einmal quer durch Deutschland, in die Stadt des »ewigen Sommers« – nach Freiburg. Mit scheinbarer Naivität und bösem Witz zeichnet Jens ­Winter eine Topographie der deutschen Linken im Stadium fortgeschrittenen Zerfalls.

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Im langen Sommer geboren, Jens Winter

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Im langen Sommer geboren
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
XS-Verlag
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
140
ISBN10
3944503287
ISBN13
9783944503288
Seria
Kategorie
Ocena
2,45 z 5
Opis
Auf sexpositiven Partys, Veranstaltungen im Kulturmilieu, im ICE und in antideutschen Szenekneipen Neuköllns stößt ein namenloser Ich-Erzähler auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutschen Linken. Er ist mit dem, was er erlebt, zusehends überfordert. Überall trifft er auf ehemalige Freunde, Mitbewohner und ­Bekannte. Über die Jahre haben sich immer mehr Themen angestaut, über die sie nicht mehr miteinander reden können – wie Israel, ihr Geschlecht oder den Islam. Da ist ­Michel, der in den USA eine Doktorarbeit über Sklaverei oder ­Genozide schreibt, »weil man in Deutschland bei allen Diskursen so hinterherhängt«. Da ist Patrick, der in Brandenburg auf den »­Spuren Preußens« wandelt, »um zu sehen, wie tief die Disziplin in uns verankert ist«. Und da ist Pois, der dem Er­zähler irgendwie ähnlich ist, aber immer noch Witze über Merkel macht. Und besitzt Max Czollek eigentlich wirklich nur dieses eine Basecap? Nach einem Eklat verlässt der Erzähler Berlin und fährt mit dem Zug einmal quer durch Deutschland, in die Stadt des »ewigen Sommers« – nach Freiburg. Mit scheinbarer Naivität und bösem Witz zeichnet Jens ­Winter eine Topographie der deutschen Linken im Stadium fortgeschrittenen Zerfalls.