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System Change oder Klimakollaps

Über die Verantwortungslosigkeitkapitalistischer Gesellschaften

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Seit Jahren wird versprochen, die Klimakrise mit CO₂-Preisen, Effizienzsteigerungen und grünem Wachstum zu lösen. Doch während Emissionen bepreist werden, steigen sie weiter; während erneuerbare Energien ausgebaut werden, wächst der Rohstoffverbrauch. Dieses Buch nimmt diese Widersprüche ernst – und zieht Konsequenzen. Franz Garnreiter zeigt anhand konkreter Beispiele, warum marktwirtschaftliche Klimapolitik an ihre Grenzen stößt: warum Emissionshandel die Dekarbonisierung nicht beschleunigt, warum „grünes“ Wachstum neue Abhängigkeiten von Metallen und Ressourcen schafft und weshalb die Hauptlast der Klimazerstörung bei jenen landet, die am wenigsten dazu beitragen. Der besondere Blick dieses Buches liegt auf Zeiträumen und Machtverhältnissen, die in der Klimadebatte meist ausgeblendet werden: auf 250 Jahren kapitalistischer Expansion, auf der Konzentration von Reichtum und Entscheidungsmacht und auf der systematischen Verlagerung ökologischer Kosten in den Globalen Süden. Statt abstrakter Appelle fragt das Buch konkret, welche Wirtschaftsweise innerhalb planetarer Grenzen überhaupt tragfähig ist – und was dafür grundlegend anders werden muss.

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System Change oder Klimakollaps, Franz Garnreiter

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
System Change oder Klimakollaps
Podtytuł
Über die Verantwortungslosigkeitkapitalistischer Gesellschaften
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
miękka
Liczba stron
270
ISBN13
9783987265372
Seria
Opis
Seit Jahren wird versprochen, die Klimakrise mit CO₂-Preisen, Effizienzsteigerungen und grünem Wachstum zu lösen. Doch während Emissionen bepreist werden, steigen sie weiter; während erneuerbare Energien ausgebaut werden, wächst der Rohstoffverbrauch. Dieses Buch nimmt diese Widersprüche ernst – und zieht Konsequenzen. Franz Garnreiter zeigt anhand konkreter Beispiele, warum marktwirtschaftliche Klimapolitik an ihre Grenzen stößt: warum Emissionshandel die Dekarbonisierung nicht beschleunigt, warum „grünes“ Wachstum neue Abhängigkeiten von Metallen und Ressourcen schafft und weshalb die Hauptlast der Klimazerstörung bei jenen landet, die am wenigsten dazu beitragen. Der besondere Blick dieses Buches liegt auf Zeiträumen und Machtverhältnissen, die in der Klimadebatte meist ausgeblendet werden: auf 250 Jahren kapitalistischer Expansion, auf der Konzentration von Reichtum und Entscheidungsmacht und auf der systematischen Verlagerung ökologischer Kosten in den Globalen Süden. Statt abstrakter Appelle fragt das Buch konkret, welche Wirtschaftsweise innerhalb planetarer Grenzen überhaupt tragfähig ist – und was dafür grundlegend anders werden muss.