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Leichte psychische Störungen

Erzählungen

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  • 336 stron
  • 12 godzin czytania

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„Der Mensch ist eben ein ‚unermüdlicher Lustsucher'. Und jeder Verzicht auf eine einmal genossene Lust wird ihm sehr schwer." Sigmund Freud. Der Titel „Leichte psychische Störungen" ist ironisch, denn die Charaktere - Lustsucher - kämpfen mit gravierenden psychischen Problemen, oft ohne therapeutische Hilfe. Nur in zwei Geschichten tritt ein Psychiater oder Psychologe auf. Die Erzählungen bieten intensive Perspektiven auf das menschliche Erleben. Eine Frau glaubt in einem halluzinierenden Moment, Gott zu sein und fühlt sich für die Übel der Schöpfung verantwortlich. Eine andere Figur verliebt sich nach der Einnahme eines seltsamen Rauschgifts in alle Menschen, die sie sieht. „Die Liebe verwandelt alle Perspektiven [...] Die Übersteigerung des Lebens ist nur durch Liebe möglich." Eine bekannte Wissenschaftlerin wird durch die anonymisierende Umgebung eines Ortes, wo Menschen wie eine Herde behandelt werden, allmählich zerstört. Ihre Existenz wird im Bus und in einem düsteren Heim des Nichts ausgelöscht. Eine Ich-Erzählerin reflektiert über ihre chaotische Biographie und eine Fliege, die ohne Rücksicht auf ihr Zimmer ein- und ausgeht. Das Werk thematisiert Besessenheiten, Neurosen und imaginierte Vorgänge, einige davon typisch für unsere Zeit, wie das „Verbrechen" einer verwirrten Dame, die ständig gegen ökologische Vorschriften verstößt.

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Leichte psychische Störungen, Pilar Baumeister Andreo

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Leichte psychische Störungen
Podtytuł
Erzählungen
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Oprawa
miękka
Liczba stron
336
ISBN10
3739233583
ISBN13
9783739233581
Seria
Kategorie
Opis
„Der Mensch ist eben ein ‚unermüdlicher Lustsucher'. Und jeder Verzicht auf eine einmal genossene Lust wird ihm sehr schwer." Sigmund Freud. Der Titel „Leichte psychische Störungen" ist ironisch, denn die Charaktere - Lustsucher - kämpfen mit gravierenden psychischen Problemen, oft ohne therapeutische Hilfe. Nur in zwei Geschichten tritt ein Psychiater oder Psychologe auf. Die Erzählungen bieten intensive Perspektiven auf das menschliche Erleben. Eine Frau glaubt in einem halluzinierenden Moment, Gott zu sein und fühlt sich für die Übel der Schöpfung verantwortlich. Eine andere Figur verliebt sich nach der Einnahme eines seltsamen Rauschgifts in alle Menschen, die sie sieht. „Die Liebe verwandelt alle Perspektiven [...] Die Übersteigerung des Lebens ist nur durch Liebe möglich." Eine bekannte Wissenschaftlerin wird durch die anonymisierende Umgebung eines Ortes, wo Menschen wie eine Herde behandelt werden, allmählich zerstört. Ihre Existenz wird im Bus und in einem düsteren Heim des Nichts ausgelöscht. Eine Ich-Erzählerin reflektiert über ihre chaotische Biographie und eine Fliege, die ohne Rücksicht auf ihr Zimmer ein- und ausgeht. Das Werk thematisiert Besessenheiten, Neurosen und imaginierte Vorgänge, einige davon typisch für unsere Zeit, wie das „Verbrechen" einer verwirrten Dame, die ständig gegen ökologische Vorschriften verstößt.