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Die Welt neu erfinden

Karl Bürkli, 1823-1902, und seine Schriften

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  • 360 stron
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Der Sohn eines Grosskaufmanns und Seidenfabrikanten des Zürcher Patriziats wurde im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Schweizer Sozialisten. Sein abenteuerliches Leben war geprägt von den radikalen Bewegungen der 1830er Jahre, einer Lehre als Gerber, der vorrevolutionären Zeit in Paris und der Rezeption des frühsozialistischen Fourierismus. Hier eignete er sich umfassende theoretische Kenntnisse an und überzeugte sich von den Vorteilen genossenschaftlicher Produktionsweisen, die er als Gründer des Zürcher Konsumvereins umsetzte. Später beteiligte er sich an einem genossenschaftlichen Grossprojekt in Texas, das als sozialistischer Staat gedacht war, jedoch schnell scheiterte. Nach seiner Rückkehr wurde er im Zürcher Niederdorf ein einflussreicher Agitator der demokratischen Bewegung und erlangte internationale Bekanntheit als Pionier der direkten Demokratie. Als Arbeiterpolitiker war er Mitglied der Ersten Internationale und aktiv in Genossenschafts-, Gewerkschafts- und Parteibewegungen. Bürkli mobilisierte Menschenmassen für sozialdemokratische Ziele und hinterließ ein umfangreiches schriftliches Werk. Die Quellenlage bietet einen seltenen Einblick in die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lehren seiner Zeit und zeigt die unauflösliche Verbindung des Sozialismus mit dem aufkommenden Kapitalismus. Seine politischen Forderungen fanden in der Zürcher Verfassung von 1869 und den sozialdemokratischen Programmen des späten 19.

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Die Welt neu erfinden, Hans-Ulrich Schiedt

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Welt neu erfinden
Podtytuł
Karl Bürkli, 1823-1902, und seine Schriften
Język
niemiecki
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
Liczba stron
360
ISBN10
3034005741
ISBN13
9783034005746
Seria
Opis
Der Sohn eines Grosskaufmanns und Seidenfabrikanten des Zürcher Patriziats wurde im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Schweizer Sozialisten. Sein abenteuerliches Leben war geprägt von den radikalen Bewegungen der 1830er Jahre, einer Lehre als Gerber, der vorrevolutionären Zeit in Paris und der Rezeption des frühsozialistischen Fourierismus. Hier eignete er sich umfassende theoretische Kenntnisse an und überzeugte sich von den Vorteilen genossenschaftlicher Produktionsweisen, die er als Gründer des Zürcher Konsumvereins umsetzte. Später beteiligte er sich an einem genossenschaftlichen Grossprojekt in Texas, das als sozialistischer Staat gedacht war, jedoch schnell scheiterte. Nach seiner Rückkehr wurde er im Zürcher Niederdorf ein einflussreicher Agitator der demokratischen Bewegung und erlangte internationale Bekanntheit als Pionier der direkten Demokratie. Als Arbeiterpolitiker war er Mitglied der Ersten Internationale und aktiv in Genossenschafts-, Gewerkschafts- und Parteibewegungen. Bürkli mobilisierte Menschenmassen für sozialdemokratische Ziele und hinterließ ein umfangreiches schriftliches Werk. Die Quellenlage bietet einen seltenen Einblick in die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lehren seiner Zeit und zeigt die unauflösliche Verbindung des Sozialismus mit dem aufkommenden Kapitalismus. Seine politischen Forderungen fanden in der Zürcher Verfassung von 1869 und den sozialdemokratischen Programmen des späten 19.