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Gehen

Raumpraktiken in Literatur und Kunst

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Was macht eine Stadt zur Stadt? Ihre physische Gestalt, ihre Topographie und geometrische Struktur zweifelsohne, aber mindestens genauso wichtig sind die darin agierenden Menschen und ihre Geschichten, die sprichwörtlich ihre eigenen verschlungenen Wege gehen. En passant produziert jede Erkundung einer Stadt vielschichtige, simultane Räume und Erzählungen. Sie mobilisieren uns oder bringen uns ins Stolpern, sie können auf Abwege führen und unsere Lektüregewohnheiten stören – insbesondere wenn die Gehbewegungen als Geschichten in Literatur und Kunst inszeniert und reflektiert werden. Im Zentrum der raumwissenschaftlichen Arbeit von Marie-Louise Nigg stehen die beiden Schauplätze Berlin und Buenos Aires, die im Spiegel je eines Romans – »Allerseelen« von Cees Nooteboom und »Geografie eines Wartens« von Sergio Chejfec – sowie eines performativen, interaktiven Kunst- bzw. Theaterprojekts – die Berliner Version »Call Cutta« von Rimini Protokoll und Jorge Macchis »Buenos Aires Tour« – untersucht werden. In der Gegenüberstellung der literarisch-künstlerischen Stadtentwürfe von Berlin und Buenos Aires stellt sich die spannende Frage, inwiefern ihre im Gehen realisierten Raumordnungen als Produkte einer signifikanten kulturellen Praxis oder Kodierung gelesen werden können.

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Gehen, Marie-Louise Nigg

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Gehen
Podtytuł
Raumpraktiken in Literatur und Kunst
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
306
ISBN10
3865993524
ISBN13
9783865993526
Seria
Kategorie
Opis
Was macht eine Stadt zur Stadt? Ihre physische Gestalt, ihre Topographie und geometrische Struktur zweifelsohne, aber mindestens genauso wichtig sind die darin agierenden Menschen und ihre Geschichten, die sprichwörtlich ihre eigenen verschlungenen Wege gehen. En passant produziert jede Erkundung einer Stadt vielschichtige, simultane Räume und Erzählungen. Sie mobilisieren uns oder bringen uns ins Stolpern, sie können auf Abwege führen und unsere Lektüregewohnheiten stören – insbesondere wenn die Gehbewegungen als Geschichten in Literatur und Kunst inszeniert und reflektiert werden. Im Zentrum der raumwissenschaftlichen Arbeit von Marie-Louise Nigg stehen die beiden Schauplätze Berlin und Buenos Aires, die im Spiegel je eines Romans – »Allerseelen« von Cees Nooteboom und »Geografie eines Wartens« von Sergio Chejfec – sowie eines performativen, interaktiven Kunst- bzw. Theaterprojekts – die Berliner Version »Call Cutta« von Rimini Protokoll und Jorge Macchis »Buenos Aires Tour« – untersucht werden. In der Gegenüberstellung der literarisch-künstlerischen Stadtentwürfe von Berlin und Buenos Aires stellt sich die spannende Frage, inwiefern ihre im Gehen realisierten Raumordnungen als Produkte einer signifikanten kulturellen Praxis oder Kodierung gelesen werden können.