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Das Tabu

Was Psychoanalytiker nicht denken dürfen, sich aber trauen sollten

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  • 384 strony
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Angetreten, Tabus zu durchbrechen, hat sich die Psychoanalyse selbst mit Tabus umgeben. Jürgen Kind zeigt ausgehend von einer Kritik am Konzept des Ödipuskomplexes, der einflussreichsten Theorie der Psychoanalyse, welche Folgen dies für die Theorieentwicklung, die Therapie, die Ausbildung künftiger Therapeuten und die Patienten hat. Jürgen Kind beschäftigt sich mit dem Paradox, dass ausgerechnet die Psychoanalyse zu einem Hort von Tabuisierungen und Glaubens kämpfen geworden ist: Er arbeitet in seinem Buch folgende Tabus heraus, welche die Weiterentwicklung der Psychoanalyse behindern: - das Dogma vom Vatermord als eine jedem Menschen innewohnende Intention, - Grenzverletzungen in Therapien als einen von der Theorie mitgetragenen Vorgang, - ein ans Religiöse grenzender Reinheits- und Wahrheitsbegriff. Für den Wettstreit konkurrierender Disziplinen untereinander ist es nicht förderlich, sich auf Begri«e wie »Wahrheit« und »reine Lehre« zu berufen. Die Psychoanalyse wird sich, will sie weiter von Relevanz bleiben, daran gewöhnen müssen, dass sie lediglich eine unter vielen Arten ist, die Dinge zu betrachten. Dieses Buch richtet sich an: - PsychoanalytikerInnen - Alle Intellektuellen: SoziologInnen, PhilosophInnen, SprachwissenschaftlerInnen, die sich beruflich oder privat mit Psychoanalyse beschäftigen

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Das Tabu, Jürgen Kind

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Tabu
Podtytuł
Was Psychoanalytiker nicht denken dürfen, sich aber trauen sollten
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
Liczba stron
384
ISBN10
3608961313
ISBN13
9783608961317
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Angetreten, Tabus zu durchbrechen, hat sich die Psychoanalyse selbst mit Tabus umgeben. Jürgen Kind zeigt ausgehend von einer Kritik am Konzept des Ödipuskomplexes, der einflussreichsten Theorie der Psychoanalyse, welche Folgen dies für die Theorieentwicklung, die Therapie, die Ausbildung künftiger Therapeuten und die Patienten hat. Jürgen Kind beschäftigt sich mit dem Paradox, dass ausgerechnet die Psychoanalyse zu einem Hort von Tabuisierungen und Glaubens kämpfen geworden ist: Er arbeitet in seinem Buch folgende Tabus heraus, welche die Weiterentwicklung der Psychoanalyse behindern: - das Dogma vom Vatermord als eine jedem Menschen innewohnende Intention, - Grenzverletzungen in Therapien als einen von der Theorie mitgetragenen Vorgang, - ein ans Religiöse grenzender Reinheits- und Wahrheitsbegriff. Für den Wettstreit konkurrierender Disziplinen untereinander ist es nicht förderlich, sich auf Begri«e wie »Wahrheit« und »reine Lehre« zu berufen. Die Psychoanalyse wird sich, will sie weiter von Relevanz bleiben, daran gewöhnen müssen, dass sie lediglich eine unter vielen Arten ist, die Dinge zu betrachten. Dieses Buch richtet sich an: - PsychoanalytikerInnen - Alle Intellektuellen: SoziologInnen, PhilosophInnen, SprachwissenschaftlerInnen, die sich beruflich oder privat mit Psychoanalyse beschäftigen